Michael Kessler dringt in seiner vierteiligen Mockumentary "Meine heile Welt" in skurrile Freizeitwelten der Deutschen ein. Los geht es mit einem Hardcore-Hundeliebhaber.

Die Deutschen arbeiten hart, weshalb sie sich auch mal ein Hobby gönnen dürfen. Dieses wird dann aber ebenso gründlich und mit Ambition durchgezogen. Der ungemein aktive Michael Kessler ("Kessler ist ...", "Sitzheizung gibt's nicht") taucht mit vier Folgen à 30 Minuten in die Welt der Gartenliebhaber, Schlager-Fans, Chor-Sänger und Hundenarren ein.

In Folge eins wird der 50-jährige Schauspieler zu Michael "Mike" Schneider, der mit Freundin Nadine (Yasmina Djaballah) als Hundenarren-Doppel lebt. Vor allem Königspudel haben es dem Paar angetan. Mike und Nadine tun alles dafür, um den ersten Platz auf einer großen Hundemesse zu ergattern. Nur Pudeldame "Delilah" muss noch mitspielen.

Kessler kommt Menschen auf interessante Art nahe

Kaum ein TV-Arbeiter ist so fleißig wie der immer wieder für anspruchsvolle Nischenunterhaltung sorgende Michael Kessler. Bekannt wurde er durch die TV-Parodie-Show "Switch Reloadad" auf ProSieben. Mittlerweile sieht man jedoch eine noch großere Stärke des gelernten Mimen, der von 1988 bis 1992 die Westfälischen Schauspielschule Bochum besuchte: Kessler schafft es, Menschen auf interessante Art nahezukommen. Das beweist seine geniale Porträtsendung "Kessler ist ...", in der er als Beobachter eines Prominenten für das Schlussgespräch in die oft täuschend echte Maske seines Gegenübers schlüpft. Mal sehen, ob Kesslers Kunst auch im Format "Mockumentary", also einer humoristischen Fake-Dokumentation, zum Tragen kommt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst