Nach dem 0:3 gegen die Niederlande wird die Aufgabe für die deutsche Nationalmannschaft nicht einfacher. In Paris wartet Weltmeister Frankreich auf das Team von Bundestrainer Joachim Löw.

Zweimal gegen den Weltmeister innerhalb von nur knapp sechs Wochen – das hat doch was. Nach massiver Kritik im Vorfeld und dem Vorwurf, die neue UEFA Nations League sei nur weiteres Kommerzturnier des europäischen Fußballverbandes, sind einige der kritischen Stimmen inzwischen verstummt. Sogar Bundestrainer Joachim Löw hatte anfangs, als die UEFA vor vier Jahren den Wettbewerb aus der Taufe hob, dagegen gepoltert. Zu viele Spiele, die Mehrfachbelastung! Der Termindruck! Kommerz! Zumindest bei Löw sind diese gängigen Meinungen inzwischen weggewischt. Nach dem 0:0 gegen Frankreich im Hinspiel des neuen Wettbewerbs sagte der Bundestrainer: "Ich finde die Nations League wirklich gut, weil es Wettkämpfe sind auf hohem Niveau."

Zumal auch die Zuschauer diese Turnierspiele annehmen. Das Duell gegen den Weltmeister Anfang September an einem Donnerstagabend verfolgten 11,05 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 39,2 Prozent). Zum Vergleich: Das Spiel gegen Peru nur wenige Tage darauf wollten an einem Sonntagabend nur noch 7,49 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 25,8 Prozent) sehen. Bei diesem Kick handelte es sich auch nur noch um ein Freundschaftsspiel – eben ohne Wettkampfbedingungen.

Das zweite Spiel der deutschen Nationalmannschaft – zuletzt gab es ein bitteres 0:3 in Amsterdam gegen die Niederlande – innerhalb nur weniger Tage ist im Wechsel diesmal im Ersten zu sehen. Aus dem Stade de France in Paris meldet sich Alexander Bommes als Moderator. Ihm zur Seite steht Thomas Hitzlsperger als Experte. Der Reporter des Auswärtsspiels beim Weltmeister ist Gerd Gottlob.

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Quelle: teleschau – der Mediendienst