In der schönen neuen smarten Welt lassen sich beispielsweise Arbeitsabläufe besser optimieren. Doch nutzt die Digitalisierung auch wirklich einem ökologisch nachhaltigen Umgang mit der Umwelt?

Die Politik, gerne auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, betont immer wieder, wie ungeheuer wichtig die Digitalisierung sei. Doch was ist eigentlich mit diesem anscheinend so zukunftsweisend für die Republik klingenden Begriff gemeint? Wohl auch durch die sich immer wiederholende Betonung der Kanzlerin setzen viele diese "Digitalisierung" generell mit Wachstum durch Optimierung und Effizienzsteigerung gleich. Das jedoch ist ein Irrtum, wie Peppo Wagner in seinem Film aufzeigt.

Der Autor führt Studien an, die zeigen, dass sowohl die effizientere Nutzung von Rohstoffen als auch stetiges Wirtschaftswachstum zu einem erhöhten Ressourcenverbrauch führen. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Smartphone. Die Lebenszyklen dieser Symbole des digitalen Lebens werden immer kürzer. Dahinter stecken rein wirtschaftliche Interessen. Immer neue Geräte sollen das Bedürfnis nach noch besserer Leistung stärken.

Doch die zugegeben gesteigerte Energieeffizienz von Smartphones wird durch den wachsenden Datenverkehr und die Verlagerung der Rechenleistung in Clouds in Summe wieder aufgefressen. Zudem kommt, dass durch die vielen ausrangierten Geräte die Müllberge weiter anwachsen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst