Die Netflix-Doku "Long Shot" handelt von der Suche nach dem Alibi eines zu Unrecht Inhaftierten. Denn als der Mord geschah, war der Beschuldigte mit tausenden Fans in einem Baseball-Stadion.

Dass Netflix das Genre Dokumentarfilm in Sachen Spannung in gänzlich neue Sphären zu schießen imstande ist, bewies der Streamingdienst mit Filmen wie "Icarus" und der Serie "Making a Murderer" eindrücklich. Nun gehen die eigenproduzierten Dokus mit Thrillerpotenzial in eine neue Runde: "Long Shot" heißt der spannende Film, der ab 29. September auf Netflix abrufbar ist und eine wahre Geschichte erzählt.

Abermals geht es um einen zu Unrecht Beschuldigten: Ein Mann namens Juan Catalan soll einen Mord begangen haben – doch er ist unschuldig. Zum Zeitpunkt des Mordes befand er sich unter den 5000 Zuschauern eines Baseballspiels der Los Angeles Dodgers.

Fieberhafte Suche nach dem Unschuldsbeweis

Unter Regie von Jacob LaMendola dokumentiert der Film die atemlose Jagd seines Anwaltes nach dem eindeutigen Alibi des Mandanten. Wird er einen Zuschauer finden, der die Anwesenheit Catalans bezeugen kann? Zwischen Baseball-Stadion, Funkturm und sogar dem Büro des bekannten Entertainers Larry David entwickelt sich eine fieberhafte Suche nach dem Unschuldsbeweis.

"Long Shot": Ein True-Crime-Thriller, der durch die Aufnahmen der TV-Kameras im Stadion an jenem Abend die Spannung ins Unermessliche steigert.


Quelle: teleschau – der Mediendienst