In den USA wurde schon länger gemunkelt, dass Barack Obama mit Netflix verhandelt. Jetzt scheinen sich die Gerüchte über ein eigenes Format des ehemaligen US-Präsidenten zu verfestigen. Wie die "New York Times" aktuell berichtet, ist offenbar eine Showreihe mit dem 56-Jährigen geplant.

Laut NYT werde es in der Sendung, an der auch Obamas Ehefrau Michelle beteiligt sein soll, zwar auch um Politik gehen, jedoch solle sie nicht in erster Linie als Reaktion auf die Politik im Weißen Haus verstanden werden. Obama wolle mit der geplanten Show nicht direkt auf die Politik seines Nachfolgers Donald Trump reagieren, heißt es in einem NYT-Tweet explizit. Vielmehr werde Obama das international gestreamten Format nutzen, um sich für die Themen stark zu machen, die ihm auch in seiner aktiven Amtszeit als Präsident am Herzen lagen: etwa Gesundheitspolitik, Einwanderung oder das Wahlrecht.

Noch seien die Verhandlungen nicht abgeschlossen, hieß es, doch welche Relevanz eine Obama-Show hätte, ist schnell veranschaulicht: Netflix hat weltweit etwa 118 Millionen Abonnenten, Tendenz steigend.


Quelle: teleschau – der Mediendienst