Während die deutsche Politik über eine Abschaffung von Hartz IV diskutiert, macht RTL II den Test: Wie lebt es sich damit? Für die Doku-Soap "Promis auf Hartz IV" wagen Heinz und Andrea von Sayn-Wittgenstein das "Sozialexperiment" und müssen vier Wochen lang mit dem Regelsatz von 736 Euro auskommen.

Dazu tauschen die B-Royals ihre 1000-Quadratmeter-Villa auf Mallorca gegen eine kleine Wohnung in Köln ein und die erste Herausforderung beginnt schon beim Bezug der neuen Bleibe: Bis auf einen Herd und zwei Betten ist die Wohnung leer. Nun heißt es, sich mit möglichst wenig Geld einzurichten.

Welchen Erkenntnisgewinn sich der Sender von seinem Experiment erhofft, ist nicht bekannt. Zumal Heinz von Sayn-Wittgenstein, geboren 1954 als Karl-Heinz Böswirth, in einem sozialen Brennpunktviertel von Regensburg aufwuchs und sich seinen Adels-Titel lediglich durch Adoption erworben hat.

Außerdem tauschte von Sayn-Wittgenstein 2013 für die Reality-Show "Secret Millionaire" sein Luxus-Leben schon einmal gegen eine Existenz als Hartz-IV-Empfängers, nur um sich anschließend in weiteren Trash-Formaten wieder als fürstlicher Millionär zu inszenieren. "Ich hätte nie gedacht, dass es in Deutschland so viel an extremer Armut gibt", gab sich der Reality-Fürst damals überrascht.

RTL II zeigt "Promis auf Hartz IV" ab 7. Mai 2018 immer montags, 20.15 Uhr. Geplant sind zunächst vier Folgen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst