Rund 160 Millionen Jahre waren sie die globalen Herrscher. Vor 66 Millionen Jahren jedoch kam es zu ihrem Massenaussterben. Der Tod der Dinosaurier fiel sprichwörtlich vom Himmel. Ein gewaltiger Asteroid schlug einen 200 Kilometer großen Krater in die Erdkruste – mit katastrophalen Folgen.

Eine Gruppe von Ingenieuren, Technikern und Wissenschaftlern hat den Chicxulub-Krater im Golf von Mexiko erst 2016 neu untersucht. Das gewaltige Bohrprojekt unter anderem durch eine 600 Meter dicke Kalksteinschicht lieferte nun neue Erkenntnisse, wie zerstörerische Mechanismen in Folge des dramatischen Einschlags die Urzeit-Riesen damals von einem Augenblick zum nächsten auslöschen konnten. In einer aufwendig produzierten Hochglanz-Dokumentation im Rahmen von "Terra X" wird nun einmal mehr vom Exodus der Saurier erzählt.

Demnach führte der Aufprall des Asteroiden zu einem gewaltigen Tsunami. Vernichtend für die Dinosaurier aber waren die globalen Folgen des Einschlags. Asche- und Gesteinswolken sollen mehrmals um den Globus gerast sein. Sie schirmten die Erde gegen die Sonneneinstrahlung ab. Weltweit sank die Temperatur um mehr als 25 Grad, die der obersten Schicht der Ozeane um etwa elf Grad Celsius. Wegen der weltweiten Dunkelheit und Kälte kam die Fotosynthese zum Erliegen. Zuerst verhungerten die Pflanzenfresser und kurz darauf die Fleischfresser.


Quelle: teleschau – der Mediendienst