Im ersten Teil der neuen Wohlfühlreihe "Tonio & Julia" erlebte der Zuschauer den Auszug der jungen Therapeutin Julia Schindel (Oona Devi Liebich) aus Berlin mit. Sie verließ ihren polygam veranlagten Praxis- und Lebenspartner und fand in Oberbayern ein neues Zuhause. Doch nun wird Julia noch einmal mit dem Verflossenen konfrontiert.

Als sie gerade die Ferienwohnung bei ihren Eltern bezieht, steht plötzlich Paul vor ihr, um mit ihr einen Neuanfang zu starten. Er habe sich jetzt endgültig von seiner Frau getrennt, lässt er wissen. Und schon wird's im Liebesleben der herzigen Heldin wieder kompliziert: Als sich der konservative Jungpfarrer Tonio (Maximilian Grill), mit dem Julia in Bad Tölz jetzt zusammenarbeitet, einmischen will, liest ihm Julia gehörig die Leviten. Aber auch auf der Seniorenebene gibt es Probleme: Tonios Vater hat den Haushalt nicht mehr im Griff, und Julias Vater hält nicht viel vom Herrn Pfarrer.

Die theologisch-therapeutische Beziehungsgeschichte nebst Schäfchenbetreuung vor Alpenhorizont zielt offensichtlich auf eine lange Verweildauer im Programm. Da braut sich einiges zusammen – besonders brisant oder humorvoll verspricht das allerdings kaum zu werden.


Quelle: teleschau – der Mediendienst