Am 11. September 2012, elf Jahre nach den Anschlägen von 9/11, griffen libysche Terroristen ein US-Diplomatengelände in Bengasi an und töteten den Botschafter. Mit nur geringem zeitlichen Abstand verfilmte dieses amerikanische Trauma ausgerechnet "Transformers"-Regisseur Michael Bay.

"13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi" (2015) macht schon im Titel deutlich, worum es hier geht: 13 Stunden Krieg, nicht mehr, nicht weniger. Dass sich Bay nicht mit komplexer Politik aufhält, muss man ihm wohl nachsehen. Doch auch an wirklicher Spannung mangelt es seinem Actionfilm, der nun zum späten Sonntagabend Free-TV-Premiere feiert.

Immerhin: Das visuell stimmig inszenierte Werk durchzieht erfrischend wenig Pathos.


Quelle: teleschau – der Mediendienst