So viel Frühling war nie: Gleich viermal hintereinander wird Simone Thomalla als "Dorfhelferin" im oberbayerischen Örtchen Frühling unterwegs sein, um Beziehungen zu kitten, soziale Nöte zu lindern und Menschen mit Burnout-Syndrom wieder auf die Beine zu helfen.

Im ersten von vier "Herzkino"-Filmen, "Mehr als Freunde", wird Katja Baumann (Thomalla) von einer Frau angerufen, die sich das Leben nehmen will. Judith Kleinke (Adina Vetter) wohnt mit ihrem Mann Tom (Jan Sosniok) und zwei Kindern auf einem alten Bauernhof. Sie befürchtet in ihrer Angst, Tom werde sie vergiften. Der glaubt aber, es gehe Judith einfach sehr schlecht, sie fühle sich einsam und glaube, er wolle sie verlassen. Katja, die alle Anzeichen einer Depression erkennt, rät Judith zu einer ärztlichen Untersuchung – und zu einer Aussprache mit ihrem Mann.

Während in Judith allmählich die Lebensgeister zurückkehren, erkennt Katja, dass ihr tierärztlicher Freund Mark (Marco Girnth) sich nur allzu gut mit seiner neuen portugiesischen Assistentin Filippa (Cristina do Rego) versteht. Klar, dass Katjas Gefühlsleben in Wallung gerät, zumal ihre Tochter Kiki inzwischen zum ersehnten Medizinstudium in Philadelphia weilt.

"Wir entlassen die Zuschauer mit einem guten Gefühl in die Nacht", verspricht Simone Thomalla, auch wenn es in den Sonntagsfilmen nach einer Idee von Natalie Scharf unterm Zwiebelturm in Frühling zu schwierigen Entscheidungen und sogar tödlichen Situationen kommt, wobei Maikäferplagen noch das kleinere Übel sind.


Quelle: teleschau – der Mediendienst