Das Aufschlagen auf den harten Boden der Tatsachen gehört beim Hindernis-Spektakel "Ninja Warrior Germany" zum Spiel dazu. Auch das Format selbst musste in der zweiten Staffel im vergangenen Jahr einen Dämpfer hinnehmen. Der Überraschungs-Hit von 2016 mit einem Marktanteil von 19,9 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe ließ zuletzt Federn. Im Schnitt waren es 15,7 Prozent der "Jüngeren", die den "Ninja Warriors" pro Episode folgten. RTL glaubt jedoch auch weiterhin an sein Action-Format. Eine dritte Staffel gilt als sicher. Zuvor füllen die Kölner die Wartezeit mit einem Team-Wettbewerb. Auch ein Promi-Special gibt es – mit einigen Verletzten.

Dass die Team-Duelle durch einen eigens entwickelten Parallel-Parcours kein Zuckerschlecken werden, erlebten unter anderem Peer Kusmagk und Sängerin Beatrice Egli. Beide sind Teilnehmer des Promi-Specials, das direkt im Anschluss an die sechsteilige Staffel gesendet wird. Im Landschaftspark Duisburg Nord wurde es bereits im Februar aufgezeichnet.

Kusmagk kam mit tiefen Brandblasen an den Händen aus seinem Hindernisrennen. Egli sogar auf Krücken. "Ich bin ins Wasser gefallen. Das klingt erst gar nicht dramatisch, aber das Wasser war nicht wirklich tief, und ich bin voll mit den Knien auf den Boden geknallt", erzählte sie später.

Neuer Parallel-Parcours

Blaue Flecken sind also garantiert. Und das gleich von Beginn an. In jeder der fünf Vorrundenshows (plus das Finale am Sonntag, 27. Mai 2018) treten jeweils 24 Athleten in insgesamt acht Dreierteams gegeneinander an. Pro Team gibt es immer zwei Männer und eine Frau. Jede Qualifikations-Show besteht aus einer Vorrunde, einer K.o.-Runde und den Run um den Einzug ins Finale. RTL hofft, dass durch den neuen Parallel-Parcours eine völlig neue Konkurrenzsituation entsteht. Schließlich rennen und hetzen die Kandidaten nicht mehr bloß gegen die Uhr, sondern auch gegen den Athleten auf der Nachbarstrecke.

Auch einige Regeländerungen gibt es. Anders als beim Original-"Ninja Warrior" sind die Kandidaten nicht automatisch ausgeschieden, wenn sie Wasser berühren. Erst wer ganz ins Nass fällt, ist draußen. Oder scheitert ein Athlet an einem seiner Hindernisse, darf das nächste Teammitglied im Staffellauf erst nach zehn Strafsekunden starten. Die zwei Siegerteams der Final-Qualifikation kommen eine Runde weiter. Bei fünf Vorrunden ergibt das am Ende insgesamt zehn Finalisten-Teams.

Siegprämie in Höhe von 100.000 Euro

Und für diese geht es in der erneut von Frank Buschmann, Laura Wontorra und Jan Köppen moderierten Physical-Challenge-Show um viel Geld. Eine Siegprämie in Höhe von 100.000 Euro ist ausgesetzt. Einige bekannte Athleten aus den regulären "Ninja Warrior"-Shows sind unter den Teilnehmern. Darunter die beiden "Last Man Standing" Oliver Edelmann und Moritz Hans.


Quelle: teleschau – der Mediendienst