Schön düster: Hoch oben in der nordschwedischen Provinz, wo es im Winter kaum hell wird, ermittelt Inga Engvoll als gar nicht so taffe Staatsanwältin in einem undurchsichtigen Mordfall.

Die Schwedenkrimis, oft geprägt von Brutalität und Düsternis, haben sich zu einem Lieblingsgenre der deutschen Fans von gepflegtem Spätabend-Grusel entwickelt. Mit "Rebecka Martinsson – Der schwarze Steg" (2017) zeigt die ARD nun als Free-TV-Premiere einen neuen Fall mit der titelgebenden Top-Juristin (Ida Engvoll), die sich gegen eine Karriere in der Metropole Stockholm und für den Alltag als Staatsanwältin in ihrer abgelegenen nordschwedischen Heimat entschieden hat.

Im dunklen Winter in Lappland gerät Rebecka in brisante Mordermittlungen: Der Leichenfund einer jungen Frau lässt sich gegen den Bergwerksbesitzer Mauri Kallis (Jesper Malm) ermitteln, der allem Anschein nach in betrügerische Geschäfte verwickelt ist. Immer wieder kommen in der psychisch nicht gerade gefestigten Staatsanwältin eigene Traumata hoch.

Und tief und tiefer gerät sie in einem eiskalten Setting, das an den Serienhit "Fortitude" erinnert, in die Abgründe eines schrecklichen Familiengeheimnisses ...


Quelle: teleschau – der Mediendienst