Seit 22. Dezember ist der 100 Millionen Dollar teure Fantasy-Cop-Film "Bright" beim Streamingsdienst verfügbar – und erntete weitgehend vernichtende Kritiken. Die Zuschauer wollen das Werk von Regisseur David Ayer ("Suicide Squad") trotzdem massenhaft sehen, weshalb Netflix nun bereits eine Fortsetzung verkündete. Neben Regisseur David Ayer sollen in Teil zwei auch wieder die Hauptdarsteller Will Smith und Joel Edgerton dabei sein.

"Bright" erzählt aus einem futuristischen Los Angeles, in dem Menschen wie der Polizist Daryl Ward (Smith) mit Fabelwesen wie Orks und Elfen weitgehend friedlich zusammenleben. Netflix' Angriff auf das Blockbusterkino will hinter der vordergründigen Action eine Parabel auf Rassismus samt humoristischer Note erzählen. Im Ergebnis ist der – nebenbei lausig synchronisierte Film – jedoch eher unfreiwillig komisch.

Das internationale Publikum scheint das wenig zu stören. Netflix' mit großen Werbeaufwand gestartetes Sonderprojekt ist nach Angaben des in 190 Ländern aktiven Silicon Valley-Unternehmens auf Platz eins seiner gestreamten Programme. Wann "Bright 2" starten soll, steht bislang noch nicht fest.


Quelle: teleschau – der Mediendienst