Im ZDF

"Sieben Kontinente – Wunder der Natur": Beeindruckende Doku

von Elisa Eberle

Sie war eine der wohl aufwendigsten Dokumentarfilmreihen der vergangenen Jahre: Unter dem Motto "Sieben Kontinente – Ein Planet" haben Kamerateams an 1794 Drehtagen über 90 Tierarten in 41 Ländern gefilmt. Es ging von Alaska bis in die Antarktis. Das Ergebnis aus 2260 Stunden Filmmaterial wurde Ende letzten Jahres in dem siebenteiligen Gemeinschaftsprojekt vom ZDF und BBC ausgestrahlt. Nun, ein gutes halbes Jahr später, präsentiert "Terra X" die Highlights der Reihe erneut.

ZDF
Sieben Kontinente – Wunder der Natur
Dokumentation • 02.08.2020 • 19:30 Uhr

"Sieben Kontinente – Wunder der Natur" heißt die Doku, die ein Staunen über die Schönheit und Raffinesse der auf unserem Planeten beheimateten Tiere verspricht. Da wäre zum Beispiel die Weddellrobbe, eine beeindruckende Spezies, die sogar im gefrorenen Gewässer des antarktischen Ozeans überlebt. Doch dafür muss sie mit ihren Zähnen unermüdlich das Eis abschaben, um sich ein Atemloch freizulegen.

Unter nicht minder widrigen Umständen lebt auch die Braune Hyäne, die in der Namib, der ältesten Wüste der Welt, zu Hause ist. Gemeinsam mit ihren Jungen sucht das Muttertier in einer verlassenen Geisterstadt Zuflucht, bevor sie sich auf eine kilometerlange Strecke zur Nahrungssuche aufmacht. Und auch der Eisbär, dem die zunehmenden Folgen des Klimawandels zu schaffen machen, ist in Not: Mit welchen Jagdstrategien er wohl dem schwindenden Eis und dem steigenden Meeresspiegel trotzt?

HALLO WOCHENENDE!
Noch mehr TV- und Streaming-Tipps, Promi-Interviews und attraktive Gewinnspiele: Zum Start ins Wochenende schicken wir Ihnen jeden Freitag unseren Newsletter aus der Redaktion.

Anpassung ist das A und O

Wesentlich einfacher haben es da schon die Europäischen Hamster: In Wien haben sich die cleveren Nager auf einem Friedhof niedergelassen und leben nun – dank Blüten und anderen Köstlichkeiten – wie Gott in Frankreich. Die Flüssigkeitsaufnahme in dürren Gebieten haben hingegen der australische Dornteufel und der Riesenwaran perfektioniert: Erstgenannter kann mit seiner Haut Wasser aus dem Boden ziehen, letztgenannter versorgt sich mit Wasser, indem er Echsen frisst.

Die Mauersegler, die hinter Wasserfällen nisten, und die Goldstumpfnasenaffen, die bei klirrende Kälte gegen ihr Aussterben ankämpfen – viele Tiere unseres Planeten – egal, ob in Afrika, Asien, Europa, Australien, Nord- und Südamerika oder der Antarktis – mussten über die Jahrtausende lernen, sich an ihre besonderen Lebensräume anzupassen. Für nicht wenige von ihnen stellt sich nun ein neues Problem: der Mensch, der mit moderner Technik und Bauwerken verschiedener Art und Größe immer weiter in ihren Lebensraum eindringt. Wie diese Tiere es dennoch schaffen, zu überleben, das zeigt "Terra X: Sieben Kontinente – Wunder der Natur" auf beeindruckende Weise.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
Das könnte Sie auch interessieren