Sinéad O'Connor ist zum Islam übergetreten und hat ihren Namen geändert. Das verkündete die irische Sängerin vor wenigen Tagen – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – bei Twitter.

"Hiermit verkünde ich, dass ich stolz darauf bin, Muslim geworden zu sein", schreibt die 51-Jährige. Sie werde sich außerdem umbenennen: "Ich werde Shuhada heißen." Der Name bedeutet "Märtyrerin". Bereits im vergangenen Jahr hatte die Musikerin sich in Magda Davitt umbenannt. Damals begründete sie diesen Schritt damit, ihre Vergangenheit ablegen zu wollen – als Kind sei sie misshandelt worden.

Zum Islam sei sie durch die Studien der heiligen Schrift gekommen. "Das ist die logische Schlussfolgerung der Reise eines jeden intelligenten Theologen", behauptet O'Connor, die früher ihren katholischen Glauben intensiv ausgelebt und sich sogar als Priesterin der irisch-orthodoxen Kirche ordiniert hatte. Auf Twitter zeigt sie sich nun mit Kopftuch. "Glücklich", schreibt die Sängerin unter das Foto.

In einer weiteren Twitter-Botschaft bedankt sie sich bei "meinen muslimischen Brüdern und Schwestern", die sie freundlich in ihrem Kreis aufgenommen hätten. "Ihr könnt euch nicht vorstellen, was mir eure Zärtlichkeit bedeutet."


Quelle: teleschau – der Mediendienst