Während in Teilen Syriens noch immer der schreckliche Bürgerkrieg tobt, hat Julian Draxler ein Flüchtlingslager im benachbarten Jordanien besucht. Für den "RTL Spendenmarathon" (Donnerstag, 22. November, ab 18 Uhr) war der Fußballstar im Frühjahr im Lager Zataari, das mit 80.000 Flüchtlingen, die vor allem aus Syrien kommen und teilweise schon seit vielen Jahren dort leben, das größte in der arabischen Welt ist.

"Wenn man sich vorstellt, was einen Vater dazu bewegt, mit der Familie in ein neues Land zu gehen, dann weiß man glaub ich, wie es in dem Gebiet aussah", erzählt Draxler über die Begegnung mit einer Familie, die aus Syrien fliehen musste.

Auf dem Besuchsprogramm von Daxler stand auch ein Fußballspiel mit geflüchteten Kindern: "Die Jungs haben genauso viel Spaß wie wir, wenn wir auf einem perfekten grünen Platz sind", erinnert sich der Fußballprofi von Paris St. Germain und Weltmeister von 2014. "Die Kids haben ihren Lebensmut auf keinen Fall verloren. Sie haben Lust zu lernen und haben Ideen und Wünsche für ihre Zukunft. Jetzt müssen sie fit für die Zukunft in ihrer Heimat gemacht werden und ihre Fluchterfahrungen verarbeiten", sagte der Ex-Schalker.

Seit dem Start der alljährlichen Spendenaktion der Hilfsorganisation "RTL – Wir helfen Kinder" 1996 sind bereits mehr als 151 Millionen Euro zusammengekommen. Unterstützt werden damit Hilfsprojekte in Deutschland und auf der ganzen Welt. Moderiert wird die Sendung von Wolfram Kons, der sich 24 Stunden lang live jeweils stündlich im laufenden RTL-Programm meldet, um die Zuschauer zu Spenden aufzurufen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst