Schlechte Nachrichten für Film- und Serien-Fans, die bislang vor allem auf die Streaming-Angebote von Amazon Prime Video gesetzt haben. Der Online-Riese erhöht die Jahresgebühr für seinen Abo-Service für Neukunden ab dem 1. Februar kommenden Jahres von 49 auf 69 Euro pro Jahr. Aktuelle Nutzer sollen erst ab dem 1. Juli 2017 mehr bezahlen.

Als Amazon Prime-Mitglied profitiert der Kunde unter anderem von einer schnelleren und kostenlosen Lieferung und hat Zugang zu tausenden Musiktiteln, Filmen oder auch Serien wie zum Beispiel "The Walking Dead". Mit einer bisherigen Jahresgebühr von 49 Euro schnitt Amazon zudem günstiger ab, als konkurrierende Anbieter wie Netflix.

Angebot wird weiter ausgebaut

Mit dem Ausbau den Angebots - zuletzt hatte Amazon angekündigt, den Musikdienst "Prime Music" auf mehr als zwei Millionen Songs zu erweitern - steigen aber auch die Kosten. In den USA verlangt der weltweit größte Online-Händler bereits seit zwei Jahren 99 Dollar pro Jahr, jetzt werden auch die Gebühren in Deutschland angepasst.

Neben einem Jahres-Abo soll es zudem künftig auch die Möglichkeit geben, den Prime-Service für 8,99 Euro im Monat zu abonnieren. Studenten sollen das Angebot im kommenden Jahr bereits für 34 Euro im Jahr wahrnehmen können.

Die Entwicklung von Amazon Prime seit Einführung.