"Die Welt ist keine globale Gemeinschaft, sondern eine Arena", sagt Donald Trump und stellt sich damit vor allem gegen seine westlichen Verbündeten, die mit einer Mischung aus Angst und Frustrationen beobachten müssen, wie sich die Machtverhältnisse auf dem Globus verändern.

In der zweiten Dokumentation der neuen ZDF-Sommer-Reihe, die nun den Titel "ZDFzeit: Supermächte: Amerika First?" hat, nehmen die Filmemacher Florian Huber und Stefan Brauburger die neue US-Doktrin vom "Amerika zuerst" wörtlich. Der Fokus wird auf ein gespaltenes Land gerichtet und auf einen Präsidenten, der sich anschickt, seine Wahlversprechen umzusetzen.

Mit angedrohten Handelskriegen und neuen Sanktionen wirbelt Trump auf der Weltbühne. Wie sich zeigt, steht der Staatenlenker dabei aber in einer gewissen historischen Tradition. Schon der US-Gründervater George Washington riet, frustriert von der damals expansiven Außen- und Kolonialpolitik der Europäer, von dauerhaften Verbindungen mit Ländern außerhalb Amerikas ab.

Fortgesetzt und zu einem Abschluss gebracht wird die "Supermächte"-Reihe am folgenden Dienstag, 31. Juli, ebenfalls um 20.15 Uhr, mit einem Beitrag über "Russlands Rückkehr".


Quelle: teleschau – der Mediendienst