Das deutsche TV-Publikum und "Survivor" – das passt einfach nicht zusammen. Nach zwei Folgen muss die Show auf dem Primetime-Sendeplatz am Montagabend dem VOX-Dauerbrenner "Goodbye Deutschland" weichen.

"Survivor" wird ab dem 30. September immer montags um 22.15 Uhr gesendet. Damit reagiert VOX auf die schlechten Einschaltquoten, die das Format zu verzeichnen hatte. Bei der ersten Folge erreichte der Sender mit "Survivor" leidiglich einen Marktanteil von sechs Prozent, in der darauffolgenden Woche sank der Wert sogar auf unter fünf Prozent. Die neue Staffel von "Goodbye Deutschland – die Auswanderer" soll es nun auf dem Sendeplatz um 20.15 Uhr besser machen.

Für VOX stellt der Flop von "Survivor" eine herbe Enttäuschung dar. Immerhin hatte der Sender die Show intensiv beworben. In den USA ist "Survivor" ein Dauerbrenner, dort läuft derzeit schon die 39. Staffel. In Deutschland war VOX der dritte Sender nach RTL II und ProSieben, der sich an dem Format versuchte – ohne Erfolg.

Dass VOX sich mehr von dem Format versprochen hatte, zeigt auch eine Aktion vor dem Beginn der TV-Ausstrahlung der ersten Staffel: Bei einem Wettkampf in Köln wurde bereits eine Wildcard für Staffel zwei vergeben. Dass diese überhaupt produziert wird, scheint nun aber mehr als fraglich. 


Quelle: areh