17.05.2020 Filmkritik zu "Gefangen"

"Tatort" aus Köln: Die richtige Temperatur kommt später

von Stephan Braun
Nicht wieder zu erkennen: Max Ballauf ist total aus der Spur.
Nicht wieder zu erkennen: Max Ballauf ist total aus der Spur.  Fotoquelle: WDR/Thomas Kost
TV-TIPP

"Tatort: Gefangen"

Sonntag, 17. Mai

20.15 Uhr

ARD

Nein, dieser Tatort ist nicht von Anfang an voll da. Es macht keinen Spaß, Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) dabei zuzuschauen, wie sie sich aus dem Weg gehen und sich zu entfremden scheinen. Wer ist schuld daran?

Naja, sofern man überhaupt von Schuld sprechen kann: Es ist Ballauf, der für die schlechte Stimmung sorgt. Er wird nicht damit fertig, die junge Streifenpolizistin Melanie Sommer bei einem Einsatz erschossen zu haben. Das war letzten Sommer.

Jetzt sitzt er bei Polizeipsychologin Lydia Rosenberg (Juliane Köhler) auf der Couch. Nur sprechen, das tut er nicht. Wobei genau das ihm und seinem Umfeld richtig gut tun würde. Doch plötzlich kommt auch dieser Tatort auf Betriebstemperatur. Also: Dranbleiben!

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