Wenn es dunkel wird, gehen in Deutschlands Städten die Lichter an. Die "Terra X"-Folge "Deutschland bei Nacht – Stadt" zeigt, wie die Metropolen im Schein des elektrischen Lichts in einem ganz besonderen Glanz funkeln.

Wenn der Tag sich dem Ende zuneigt, gehen die Lichter an. Dass dies gerade in den Metropolen ein faszinierendes Schauspiel sein kann, zeigt diese außergewöhnlich eindrücklich bebilderte ZDF-Reportage: Die zweite Folge der "Terra X"-Reihe "Deutschland bei Nacht" von Sahar Eslar zeigt mithilfe von atemberaubenden Luft- und Satellitenaufnahmen die funkelnde Seite Deutschlands. Die Reise geht vom Hamburger Hafen über Dresden und Düsseldorf bis hin zum Berliner Reichstag: Überall öffnet sich ein erstaunliches Bild – die bekannten Städte aus einer Perspektive, wie manche sie allenfalls von einem nächtlichen Überflug kennen.

Die "Blaue Banane" setzt dem Spektakel die Krone auf – sie ist besonders aus dem All zu sehen: Die dichtbevölkerte europäische Zone reicht von London über Deutschland bis nach Italien. Doch was steckt eigentlich hinter der nächtlichen Beleuchtung? Experten, Nachtschichtarbeiter und Nachtschwärmer erzählen, was das Licht in der Nacht für sie bedeutet. Eines wird so auch sehr deutlich: Nicht jeder genießt die Helligkeit zu nachtschlafender Zeit.

Die ZDF-Dokumentation wirft aber nicht nur einen Blick auf eindrucksvolle Lichtermeere. Sie geht auch zeitlich einen Schritt zurück und beschäftigt sich mit der interessanten Frage, wie diese Entwicklung überhaupt zustande kam. Als die Menschen noch mit einfachem Kerzenlicht und Petroleumlampen lebten, war die Nacht noch stockdunkel. Erst mit der Entwicklung des elektrischen Lichts erstrahlten die Stadtpanoramen in ganz neuem Glanz.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH