Free-TV-Premiere bei SAT.1

"The LEGO Ninjago Movie": Das vielleicht süßeste Ungeheuer der Welt

von Jan Treber

Die weltberühmten Spielzeugfiguren bestreiten in "The LEGO Ninjago Movie" bereits ihr drittes Film-Abenteuer. Und das ist durchaus unterhaltsam geraten.

SAT.1
The LEGO Ninjago Movie
Komödie • 18.07.2020 • 20:15 Uhr

Nach "The LEGO Movie" (2014) und "The LEGO Batman Movie" (2017) geht es auch im dritten Lego-Film, "The LEGO Ninjago Movie" (2017), spannend zu: Diesmal wird die Klötzchenwelt nicht nur von einem üblen Schurken bedroht, auch die Familienverhältnisse eines Lego-Ninja-Kämpfers müssen aufgearbeitet werden. Wer hier einen reinen Kinderfilm erwartet, täuscht sich gewaltig, denn auch die Begleitpersonen werden dank pfiffiger Wortgefechte und absurder Ideen auf ihre Kosten kommen. SAT.1 zeigt den Animationsfilm nun als Free-TV-Premiere.

In Ninjago-City treibt Warlord Garmadon sein Unwesen, was die mutigen Ninja-Kämpfer um Lloyd, alias Green Ninja, auf den Plan ruft. Sie wollen ihre Stadt verteidigen, die eingefleischten Lego-Fans schon aus der Serie "Lego Ninjago: Masters of Spinjitzu" bekannt sein dürfte. Der Anführer und Leiter der Gruppe ist der Kung-Fu-Meister Wu, der mit den hitzigen und jungen Ninjas alle Hände voll zu tun hat. Die stellen sich während eines Kampfes nämlich lieber vor, wer welcher Beatle wäre, als sich auf ihre Kräfte zu konzentrieren. Und da gäbe es noch ein Problem: Der fiese Garmadon ist Lloyds Vater.

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Junge Zuschauer werden das alles mögen – dem Slapstick sei Dank. So ist Lloyd, der eine klassische Heldenreise durchlebt, zwar wirklich intelligent, doch sportlich eine Null. Außerdem ist der Film reich an skurrilen Actionszenen, die auch das erwachsene Publikum zum Schmunzeln bringen werden. Die "ultimative Waffe" – ein Laserpointer – lockt die "sechszehige Dämonin" in die Lego-Landschaft. Dabei handelt es sich um eine flauschige Katze, die zwar die Stadt zerstört, aber mit Sicherheit das süßeste Ungeheuer ist, das die Filmwelt seit Langem gesehen hat. Das Haustier gibt dem animierten Abenteuer Schwung und einen kleinen Bezug zur im Kinderzimmer aufgebauten Lego-Welt.

Dabei schafft es der Lego-Streifen zwischen flotten Dialogen und Überraschungseffekten auch, die eigene Marke aufs Korn zu nehmen. Beim Schwur die Finger kreuzen? Klar, dass Garmadon da nur genervt erwidern kann: "Das ist physisch unmöglich!" Schließlich haben die Lego-Figuren im Film, genau wie die Spielzeugmännchen, keine Finger. Trotzdem macht eine gewisse Menschlichkeit die Figuren greifbar und überzeugend. So kann auch ein bedrohlicher Bösewicht wie Garmadon bei einer Niederlage missmutig "unfair" brummen und einen Stein wegtreten.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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