Hierzulande lief unter diesem Namen lange eine tägliche, mehr oder weniger harmlose Serien-Schmonzette. Auf dem Subkontinent ist das "Verbotene" immer noch tragisch brisante Realität: Traditionell werden in Indien die meisten jungen Leute von ihren Familien verheiratet. Doch immer mehr Bindungswillige begehren gegen die von ihnen als unzeitgemäß empfundenen strengen Kasten- und Religionsgesetze auf.

Die neue ARTE-Dokumentation "Verbotene Liebe in Indien" von Florian Hanig und Surabhi Tandon wirft einen intensiven Blick auf die indische Gesellschaft. Der Film erzählt von zwei jungen Paaren, die sich über den Willen ihrer Verwandten hinwegzusetzen versuchen.

Unterschlupf finden sie nicht selten bei den Männern des sogenannten "Love Commandos" in New Delhi. Die Organisation, eine mutige Bastion im Kulturkampf der modernen indischen Gesellschaft, gewährt Ausreißern Unterkunft und schützt sie vor ihren oft wütenden Angehörigen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst