Zwei Generationen Schlager

Vanessa Mai heiratete in die Familie von Andrea Berg – so war das erste Kennenlernen

07.01.2026, 12.35 Uhr
Vanessa Mai erinnert sich an ihr erstes Weihnachtsfest mit Andrea Berg: Von nervösen Anfängen zur familiären Wärme. Einblicke in ein besonderes Verhältnis zweier Schlagergrößen.
Vanessa Mai und Andrea Berg auf der Bühne.
Vanessa Mai erzählt über das Kennenlernen von Schwiegermutter Andrea Berg.  Fotoquelle: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto/Gerhard Wingender

Es gibt Begegnungen, die bleiben für immer im Gedächtnis. Das erste Zusammentreffen mit Andrea Berg (59) war für Vanessa Mai (33) genau so ein Moment. Statt im grellen Bühnenlicht oder hinter den Kulissen eines Konzerts fand es ausgerechnet beim wohl privatesten aller Feste statt: an Weihnachten.

Heute wirkt das Verhältnis der beiden Schlagersängerinnen vertraut, gelöst und beinahe selbstverständlich. Doch dieser entspannte Umgang ist das Ergebnis eines Weges, der ganz anders begann – mit Nervosität, weichen Knien und großer Ehrfurcht vor einer der größten Ikonen des deutschen Schlagers.

Vanessa Mais Eintritt in eine der bekanntesten Schlagerfamilien

Als Vanessa Mai 2017 ihren langjährigen Partner und Manager Andreas Ferber (42) heiratete, wurde sie nicht nur Ehefrau, sondern zugleich Teil einer der bekanntesten Schlagerfamilien des Landes. Denn Ferber ist der Stiefsohn von Andrea Berg, die seit 2007 mit seinem Vater Ulrich Ferber (66) verheiratet ist.

Was von außen nach Glamour und großen Namen klingt, war für Vanessa Mai zunächst vor allem eines: einschüchternd. Es ging nicht nur darum, die Familie ihres Partners kennenzulernen, sondern zugleich einer Kollegin zu begegnen, die im deutschen Schlager beinahe ikonischen Status genießt. Entsprechend groß war der Respekt – und die Nervosität, die dieses erste Aufeinandertreffen begleitete.



Im Gespräch mit der Bild am Sonntag sprach Vanessa Mai offen über diesen besonderen Augenblick. Das erste gemeinsame Weihnachtsfest mit der Familie Ferber/Berg sei von großer Anspannung begleitet gewesen. „Ich war unfassbar nervös“, erinnerte sie sich. Eine Reaktion, die viele gut nachvollziehen können: Beim ersten Familienfest möchte schließlich niemand anecken – und erst recht nicht bei Andrea Berg. Doch rückblickend stellte sich heraus, dass all die Aufregung unnötig gewesen war.

Offenheit statt Ehrfurcht: Ein unerwartet warmes Willkommen für Vanessa Mai

Statt Distanz oder reservierter Höflichkeit erlebte Vanessa Mai vor allem eines: Offenheit, Wärme und ein ganz normales Miteinander. „Sie haben mich liebevoll aufgenommen“, sagte sie rückblickend. Besonders ihre Wortwahl ist dabei bezeichnend. Andrea Berg sei zwar eine Ikone, „aber auch einfach Familie“.

Dieser Satz sagt viel über das Verhältnis der beiden Frauen aus. Hinter all dem Glanz, den ausverkauften Arenen und den großen Bühnenmomenten steht offenbar ein bodenständiger Mensch, für den Nähe und Zusammenhalt wichtiger sind als Status oder Starallüren.

Zwei Schlager-Generationen in einem Song

Über Jahre hinweg hielten sich dennoch hartnäckige Spekulationen über angebliche Spannungen zwischen Andrea Berg und Vanessa Mai. Das Narrativ von der „mächtigen Schwiegermutter“ und der „jungen Konkurrentin“ passte nur allzu gut in boulevardeske Schablonen. Doch genau dieses Bild wiesen beide immer wieder entschieden zurück. Die vermeintlichen Konflikte, so machten sie klar, existierten vor allem in den Köpfen der Öffentlichkeit – nicht in ihrem Alltag. Vanessa Mai betonte mehrfach, dass es zwischen ihr und Andrea Berg nie einen ernsthaften Streit gegeben habe.

Ein sichtbares Zeichen für das harmonische Miteinander war das gemeinsame Duett "Unendlich", das 2022 auf Ich würd’s wieder tun erschien. Zwei Generationen Schlager treffen darin aufeinander – ohne Konkurrenzdenken, ohne Eitelkeit. Die Zusammenarbeit machte deutlich, dass zwischen Andrea Berg und Vanessa Mai kein familiärer Zwang wirkt, sondern echte gegenseitige Wertschätzung und Respekt.

„Die neue Helene Fischer“: Ein Etikett mit Nebenwirkungen für Vanessa Mai

Neben familiären Themen sprach Vanessa Mai auch über einen weiteren Dauerbegleiter ihrer Karriere: den ständigen Vergleich mit Helene Fischer (41). Gerade zu Beginn sei sie in den Medien häufig als „die neue Helene“ tituliert worden – ein Etikett, das sie zunächst als belastend empfand.

Heute blickt Vanessa Mai deutlich gelassener darauf zurück. Der Vergleich habe ihr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit verschafft, räumt sie ein. Gleichzeitig betont sie, dass sie nie versucht habe, jemand anderes zu kopieren. Ihr Anspruch sei immer gewesen, ihren eigenen Weg zu gehen und als eigenständige Künstlerin wahrgenommen zu werden.

Relevante Themen dieses Artikels

Das könnte dich auch interessieren