26.10.2021 Zehnte Staffel bei VOX

"Höhle der Löwen": alle Pitches, Deals und geplatzte Deals

Sieben Löwen sind heiß auf Deals: Wir stellen die Investoren aus der VOX-Gründershow "Die Höhle der Löwen" vor.
BILDERGALERIE
Sieben Löwen sind heiß auf Deals: Wir stellen die Investoren aus der VOX-Gründershow "Die Höhle der Löwen" vor.  Fotoquelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Jubiläum für "Die Höhle der Löwen": Bei VOX wurde die zehnte Staffel ausgestrahlt. Welche Start-ups stellten sich vor? Wer bekam einen Deal? Und welche Deals platzten im Nachgang? Hier finden Sie die Infos.

Welche Deals sind geplatzt?

Es passiert realtiv häufig, dass die Deals aus der Show im Nachgang doch nicht zustande kommen. Innerhalb der Sendung ist nur eine oberflächliche Bewertung möglich. Bei genaueren Prüfungen ergeben sich in manchen Fällen andere Sachverhalte, sodass die Investoren oder auch die Gründer einen Rückzieher machen. Wenn ein Deal geplatzt ist, erfahren Sie es hier.

Folge 1: Wie Osmanns Töchter auf Facebook und Instagram mitteilten, ist der Deal mit Dagmar Wöhrl geplatzt. "Inhaltlich und formal wich der uns unterbreitete Deal zu stark von dem ab, was uns anfangs in Aussicht gestellt wurde. Mit diesem neuen Geschäftsmodell, das uns angeboten wurde, wären wir letztlich ein höheres Risiko eingegangen als ursprünglich kalkuliert", schrieben sie. Dagmar Wöhrl, die sonst immer fleißig während der Sendung twittert, verzichtete diesmal aus persönlichen Gründen darauf, sich live während der TV-Ausstrahlung zu äußern. Ihre Mutter ist verstorben.

Folge 2: Wie "Gründerszene" erfahren hat, platzte der Deal zwischen Tape Art und Georg Kofler/Judith Williams. "Leider konnten wir unsere Ziele für das Unternehmen in der Anschluss-Verhandlungsphase nicht auf einen gemeinsamen Nenner bringen und somit keinen Deal unterzeichnen", wurde Kofler zitiert.

Folge 3: Der Deal zwischen Nils Glagau und JoyBräu kam nach der Sendung doch nicht zustande, wie Glagau selbst auf Twitter erklärte. "Nach der Aufzeichnung hat sich leider herausgestellt, dass mein Mehrwert über das reine Investment hinaus nicht von allen anerkannt wurde", so Glagau.

Folge 7: Wie Carsten Maschmeyer auf Twitter erklärte, kam sein und Nico Rosbergs Deal mit ASPHALTKIND doch nicht zustande. Im Nachhinein seien einige potenzielle Risiken identifiziert worden.

Folge 8: Der Deal zwischen Ralf Dümmel und Saatgutkonfetti kam nach der Sendung nicht zustande. Laut Dümmel besteht die Option aber weiterhin, nach der TV-Ausstrahlung wolle man sich erneut zusammensetzen.

FOLGE FÜR FOLGE: Alle Pitches und Deals der 10. Staffel

Pro Sendung stellten sich vier bis fünf Start-ups sich und ihre Produkte vor. Einige Gründer mussten ohne Deal nach Hause gehen, andere hatten mehr Glück. Besonders häufig schlug wieder einmal Ralf Dümmel zu. Sehen Sie hier Folge für Folge noch einmal alle Produkte und Deals im Überblick.

Was waren die Pitches in Folge 1?

Classplash: Rui (35, Ingenieur) und Carlos Duarte Ramalheiro (41, Diplom-Musikpädagoge) präsentierten ihr Unternehmen für Musik-Lern-Apps für Kinder. Die Musik-Lernwelt ähnelt einem Computerspiel, wo es darum geht Punkte durch Noten zu sammeln und anstatt eines Joysticks wird ein echtes Instrument benutzt. 350.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile riefen die Gründer auf.

Osmans Töchter: Bei Arzu Bulut (48), Yudum Korkut (33) und Constanza Hörrmann (26) dreht sich alles um die türkische Küche. Die drei Gründerinnen betreiben mehrere Restaurants und einen Online-Shop. Ihr Sortiment umfasst 25 Meze-Variationen, die täglich frisch produziert werden und online bestellt werden können. 170.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile lautete ihr Wunsch.

ASALEA: Kim Lohmar (31, Bachelor in Hospitality und Tourism Management) liebt gute Düfte. Sie hat einen Duftstein für das Armaturenbrett entwickelt. Der feinporige Stein aus hundertprozentig organischer Kieselgur wird einfach mit dem Lieblings-Parfüm oder ätherischen Ölen besprüht und sorgt so für ein individuelles Dufterlebnis im Auto. Für 70.000 Euro bot Kim 20 Prozent ihrer Firmenanteile an

LAUFMAUS: Dr. med. Horst Schüler (70, Facharzt, Sport- und Allgemeinmediziner und Erfinder), Martin Rutemöller (50, Geschäftsführer, Vertrieb und Marketing), Oliver Baumgärtel (45, Finanzen) und Thomas Pieper (59, Produktion) präsentierten den Löwen ein Griffelement, dessen Handhabung automatisch für eine entspannte und gesündere Körperhaltung sorgen soll. Die Gründer wünschten sich ein Investment von 280.000 Euro und boten dafür 17,5 Prozent ihrer Firmenanteile. 

Wer bekam in Folge 1 einen Deal?

Die Gründerinnen von Osmans Töchter bekamen von Dagmar Wöhrl und Nils Glagau ein Angebot. Glagau wollte 30 statt der aufgerufenen 25 Prozent der Firmenanteile, Wöhrl 25 Prozent. Die drei Frauen entschieden sich für Frauenpower und nahmen das Angebot von Dagmar Wöhrl an. -> Deal geplatzt

Beim Duft-Diffuser ASALEA dümmelte es zum ersten Mal in dieser Staffel: Judith Williams und Ralf Dümmel boten beide die geforderten 70.000 Euro für 20 Prozent, Dümmel bekam den Vorzug.

Die LAUFMAUS weckte das Interesse von Carsten Maschmeyer und Nils Glagau auf der einen und Georg Kofler auf der anderen Seite. Am Ende bekam das Duo den Deal: 280.000 Euro für 25,1 Prozent der Firmenanteile.

Was waren die Pitches in Folge 2?

In der zweiten Folge der Staffel präsentierten sich fünf Start-ups in der "Höhle der Löwen".

portHy: Die drei Gründer Jonathan Tenge (28), Paul Böhlhoff (20) und Julian Hesse (31) präsentierten den Löwen mit portHy eine Handykette mit integriertem Desinfektionsmittelspender.  Für 200.000 Euro waren die Gründer bereit, zehn Prozent ihrer Firmenanteile abzugeben.

Frau Poppes: Thomas Leiendecker (57, Koch und Gründer) hat eine Würzbasis für Frikadellen in verschiedenen Geschmacksrichtung entwickelt. Als Inspiration diente seine Schwiegermutter Angelika Poppe, die trotz des Verlusts ihres Augenlichts weiterhin ihre Familie bekocht. Die beiden wollten 150.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

MINIATOURING: Hannes Trautmann (25) hat einen ultraleichten kompakter Camper enzwickelt. Er wollte 95.000 Euro und bot dafür 25 Prozent der Firmenanteile.

KOHPA: Der Papieringenieur Walter Reichel (76) und sein Kollege Peter Helfer (55) präsentierten den Löwen ein nachhaltiges Papier mit recycelten Kohlenstofffasern. Es ist das erste stromleitende Papier, das zudem auch noch elektromagnetische Strahlung abwehren kann. Mit KOHPA - therm haben sie das erste Heizpapier entwickelt. Die Gründer wolltem 200.000 Euro und boten im Gegenzug 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Tape Art: Timm Benjamin Zolpys (41), Mohamed Ghouneim (42), Stephan Meissner (32) und Nicolas Lawin (30) stellten ihr Tape Art Kit vor. In der Kunstform entstehen aus verschiedenfarbigen und unterschiedlich breiten Klebebädern Bilder oder Kunstwerke. Die Gründer benötigten 100.000 Euro und boten dafür 12,5 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Wer bekam in Folge 2 einen Deal?

Sowohl Dagmar Wöhrl als auch Ralf Dümmel waren an der Frikadellen-Gewürzmischen von Frau Poppes interessiert. Dümmel bekam den Deal und 20 Prozent der Firmenanteile für 150.000 Euro.

Die Gründer von KOHPA bekamen ein Dreier-Angebot von Carsten Maschmeyer, Nico Rosberg und Dagmar Wöhrl. Statt 15 Prozent sicherten sich die Investoren 33 Prozent der Firmenanteile.

Georg Kofler und Judith Williams gaben zunächst beide ein Angebot für Tape Art ab, taten sich dann aber zusammen und investierten 150.000 Euro für 20 Prozent der Unternehmensanteile. -> Deal geplatzt

Was waren die Pitches in Folge 3?

NOVUS: René Renger (37) und Marcus Weidig (34) stellten ein E-Motorrad vor. Angeblich wollte einst sogar Elon Musk den Prototyp kaufen. "Das hat uns schon geehrt, und wir mussten gut überlegen, was wir tun. Um ehrlich zu sein, haben wir uns ein bisschen Mut angetrunken und haben ihm dann abgesagt", so die Gründer. Stolze 1,6 Millionen Euro für zehn Prozent der Firmenanteile wollten haben.

Botanyia: Jeffrey Javelona (29) und Valentin Muckle (29) haben einen Pflanzenübertopf entwickelt, der sich in zwei Hälften teilen lässt. 100.000 Euro für 20 Prozent lautete ihr Angebot.

independesk: Karsten Kossatz (29, Kommunikationsdesigner) hat eine digitale Plattform auf die Beine gestellt, bei der sich jeder in seiner Nähe einen Schreibtisch in professioneller Umgebung buchen kann. 150.000 Euro benötigte der Gründer und bot dafür für 15 Prozent der Firmenanteile.

Glossy Seams (heißt mittlerweile Glossy Dreams): Lina Bouhmidi (20) möchte mit ihrer Erfindung dreckigen Schuhen neuen Glanz verleihen. Ihr Imprägnierstift nimmt sich der Naht von Sneakern an. Um ihr Ziel zu erreichen, benötigte sie 75.000 Euro und war bereit, dafür 12 Prozent ihrer Firmenanteile abzugeben.

JoyBräu: Erik Dimter (27) und Tristan Brümmer (26) haben Proteinshakes mit dem guten Geschmack eines frischgebrauten Bieres kombiniert. Ihr Angebot: 300.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.

Wer bekam in Folge 3 einen Deal?

Bei Botanyia dümmelte es: Ralf Dümmel schnappte sich für 100.000 Euro 30 Prozent der Firmenanteile.

Carsten Maschmeyer und Georg Kofler investierten gemeinsam 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile von independesk. Zudem bekamen sie für die nächste Investitionsrunde ein Vorkaufsrecht.

Bei den Glossy Seams, die nun Glossy Dreams heißen, war es erneut Dümmel, der zuschlug: 75.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile.

Nils Glagau investierte bei JoyBräu 300.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile. -> Deal geplatzt

Was waren die Pitches in Folge 4?

STUR: Filip Mierzwa (29) und Simon Köstler (29) sind echte Pfannenexperten. Sie haben der klassischen Gusseisen-Pfanne ein Make-over verpasst. Ihre STUR-Pfanne ist dünner als herkömmliche Gusseisen-Pfannen und deshalb deutlich leichter. Die Gründer wollten 380.000 Euro und boten dafür zehn Prozent der Firmenanteile.

Moovya: Etienne Petermann (27), Richard Schütze (26) und Jakob Wowy (36) wollen mit ihrer smarten Fitness-Gaming-App Moovya zu mehr Bewegung motivieren. Durch die Bewegungen des Users wie Kniebeuge, Sidestep und Sprung kann im Spiel die Spielfigur entsprechend gesteuert werden. Um ihr Ziel zu erreichen, benötigten die Gründer 200.000 Euro und boten zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

HOLY PIT: Asmir Samardzic (29) und Branka Puljic (27) präsentierten den Löwen ihr Naturkosmetik-Deo: "Eine vegane Deocreme, die die Entstehung von Bakterien hemmt und so den Schweißgeruch erst gar nicht entstehen lässt." Ihr Angebot: 100.000 Euro und 15 Prozent der Firmenanteile.

Kleiderly: Dave (34) und Alina (31) Bassi haben eine Technologie entwickelt, mit der Kleidung zu einem Granulat recyclet werden kann. "Mit den richtigen Maschinen und der richtigen Temperatur könen diese Granulate zu vielen verschiedenen Produkten geformt werden können." Sie wollten 90.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

Veggie Crumbz: Marlon Harms (26) und Wayne Kock (29) stellten die erste Gemüsepanade der Welt vor. Aktuell gibt es drei Sorten der Veggie Crumbz: Red Beet, Orange Carrot und Cauliflower. Die Gründer wollten ein Investment von 200.000 Euro und boten zehn Prozent ihrer Anteile.

Wer bekam in Folge 4 einen Deal?

Das Deo von HOLY PIT weckte das Interesse von Ralf Dümmel, Georg Kofler und den beiden Gast-Investoren Stefan und Anne Lemcke, die einst in der "Höhle der Löwen" einen Deal für Ankerkraut an Land zogen. Die Ankerkraut-Gründer bekamen den Zuschlag: 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

Bei den Veggie Crumbz hatten erneut Stefan und Anne Lemcke Interesse. Aber auch Dagmar Wöhrl sowie Georg Kofler und Ralf Dümmel machten ein Angebot. Doch auch diesmal entschieden sich die Gründer für die Gast-Investoren von Ankerkraut. Die beiden sicherten sich für 200.000 Euro zehn Prozent der Firmenanteile.

Was waren die Pitches in Folge 5

SHAVENT: Armin Lutz Seidel (64) und seine Tochter Romy Lindenberg (37) wollen mit ihrem Schwingkopf-Rasierer Plastikbüll vermeiden. Der Rasierer ist komplett aus Metall und die Standardklingen lassen sich austauschen. Acht Prozent für 220.000 Euro bot das Gründer-Duo den Investoren an.

Löwenkind: Simone Hilble (34) präsentierte den Löwen eine Produktkombination zwischen einem Body und Heilkräuterpads, die bei unterschiedlichen Kinder-Wehwehchen eigesetzt werden können. Sie wollte 130.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

LYMB.iO (vormals FUN WITH BALLS): Markos Kern (38) und Ben Piltz (44, CTO) stellten den Löwen eine 3D-Spielekonsole vor, die zusammen mit einem Projektor aus jeder Wand eine interaktive Spielfläche macht. Sie wollten 1,6 Millionen Euro und bieten den Löwen dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile.

MyTaag: Davis Zöllner (17) und Berkay Cankiran (18) haben eine digitale Form der Visitenkarte, mit der man alle gewünschten Kontaktinformationen innerhalb von Sekunden teilen kann, entwickelt. Die jungen Gründer boten 30 Prozent ihrer Firmenanteile für 50.000 Euro an.

bluegreen (umbenannt in puregreen): Karsten Gaedke (47) und Alexander Schulze (39) präsentierten den Investoren ihre Erfindung bluegreen, einen Aufsatz für die Dusche, mit dem man bis zu 50 Prozent Wasser einsparen können soll. Ihr Angebot: 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

Wer bekam in Folge 5 einen Deal?

Judith Williams und Nico Rosberg taten sich zusammen und investierten bei SHAVENT 220.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

Dagmar Wöhrl hatte ein Herz für Löwenkind. Sie sicherte sich 25 Prozent der Firmenanteile.

Carsten Maschmeyer fand Gefallen an den sehr jungen Gründern von MyTaag. Er ließ sich auf die gewünschten 50.000 Euro für 30 Prozent ein.

Der Duschaufsatz bluegreen war ein Produkt ganz nach dem Geschmack von Ralf Dümmel. Er stach Dagmar Wöhrl aus und sicherte sich 30 Prozent der Anteile.

Was waren die Pitches in Folge 6?

CATLABS: Katharina Bickel (42) liebt Katzen. Sie hat ein Unternehmen gegründet, das für nachhaltiges und modernes Katzenzubehör stehen soll. Sie bot 15 Prozent ihrer Firmenanteile für ein Investment von 75.000 Euro an.

Iss doch WURSCHT: Marco Peters (49) hat einen Foodtruck, während der Pandemie tüftelte er daran, den Currywurst-Geschmack ins Glas zu bringen.  Aktuell gibt es seine Kreationen in den Geschmacksrichtungen "Original Duisburger Currywurst mit klassischer Currysoße", mit "Erdbeer-Currysoße" und einer "Kürbis-Mango-Soße", außerdem bietet er auch eine Veggie-Version an. Er wollte  49.000 Euro für 49 Prozent der Firmenanteile.

HACKBOE: Mike Bökenkröger (45) stellte den Löwen die erste handgeführte Motorhacke mit einem Schutzring für Nutzpflanzen vor. Er benötigte 150.000 Euro und bot 20 Prozent seiner Firmenanteile an.

HealthMe: Victoria Noack (25) hat eine App für Allergiker entwickelt. Über die App geben die Nutzer ihre persönlichen Unverträglichkeiten ein, anschließend wird der Barcode des gewünschten Produkts gescannt und die App gibt direkt Auskunft darüber, ob es verträglich ist. Das Angebot: 250.000 Euro für 17,5 Prozent der Firmenanteile.

Scewo BRO: Thomas Gemperle (34), Pascal Buholzer (29) und Bernhard Winter (27) präsentierten den Löwen einen treppensteigenden Elektrorollstuhl. Dafür forderten sie die höchste Investitionssumme in der Geschichte von "Die Höhle der Löwen": fünf Millionen Euro für zehn Prozent der Firmenanteile! 

Wer bekam in Folge 6 einen Deal?

Georg Kofler und Ralf Dümmel zeigten sich als Katzenfreunde und investierten erstmals gemeinsam: 75.000 Euro für30 Prozent der Firmenanteile von CATLAB.

Die Geschichte des Gründers von Iss doch WURSCHT, der durch die Pandemie um seine Existenz gebracht wurde und mit Einfallsreichtum dagegen kämpfte, bewegte die Löwen. Ralf Dümmel schnappte sich den Deal und 49 Prozent der Firmenanteile für 49.000 Euro.

Die App HealthMe weckte das Interesse von Carsten Maschmeyer und Nils Glagau. Sie investierten gemeinsam 250.000 Euro für 26 Prozent der Firmenanteile.

Was waren die Pitches in Folge 7?

Scooper: Patrik Fuchs (43) und Michael Gueth (46) stellten den Löwen ein Energy-Beutelchen für die Mundhöhle vor. Ein Scoop enthält 40 Milligramm reines, natürliches Koffein aus echten Kaffeebohnen in Pulverform, das entspricht etwa einem Espresso, sowie Vitamin B5, Aromen, und den Zuckerersatzstoff Xylit. 150.000 Euro für 50 Prozent der Firmenanteile wollten sie.

Early Green: Nicole (49) und Bernd Sell (61) präsentierten eine vegane Fleischalternative: ein Fleischersatzpulver auf Seitanbasis. Die Sorten Burger, Gyros und Steak bestehen nur aus natürlichen Zutaten und beinhalten keine Konservierungsstoffe. Die Gründer wollten 100.000 Euro und boten dafür 20 Prozent der Firmenanteile an.

ASPHALTKIND: Nils Freyberg (29) und Tiado Janis Pieperhoff (21) haben eine Dachbox fürs Auto entwickelt, mit der man Kinderwagen transportieren kann. Die spezielle aerodynamische Grundform der Box erlaubt ein Fahren jenseits der 130 km/h-Grenze.  Ihr Angebot: 230.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

soapflaker: Mit seinem Produkt präsentierte Designer Stefan Hinüber (46) einen nachhaltigen Trockenseifenspender mit herausrieselnden Seifenflocken. Für den Ausbau seines Unternehmens benötigte er 120.000 Euro und bot zehn Prozent seiner Firmenanteile an.

wryte: Die Tablet-App von Matthias Schadhauser (27) und Philipp Kramer (26) bündelt übersichtlich und automatisiert die Schulmaterialien und soll den klassischen Schulranzen langfristig ersetzen. Die Gründer wollten 300.000 Euro und boten den Löwen zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Wer bekam in Folge 7 einen Deal?

Dagmar Wöhrl zeigte Interesse an Scooper. Sie investierte zu den gewünschten Konditionen und sicherte sich damit 50 Prozent der Firmenanteile.

Ralf Dümmel schnappte bei Early Green zu. Er handelte einen Firmenbeteiligung von 25 Prozent aus.

Bei ASPHALTKIND taten sich Nico Rosberg und Carsten Maschmeyer zusammen. Sie investieren gemeinsam für 25,1 Prozent der Firmenanteile. Im Nachhinein kam der Deal aber doch nicht zustande. -> Deal geplatzt.

Bei soapflaker dümmelte es zum zweiten Mal in dieser Folge. Der Investor setzte sich bei den Verhandlungen gegen Nils Glagau durch und sicherte sich 30 Prozent der Firmenanteile.

Was waren die Pitches in Folge 8?

Saatgutkonfetti: Christoph Trimborn (31), Katia Filippenko (34) und Philip Weyer (31) bieten die ökologische Alternative zu dem herkömmlichen Konfetti, das meistens aus Papier oder Kunststoff besteht. Die Mischungen beinhalten 24 heimische Pflanzenarten. Die Gründer wollten 200.000 Euro und boten zehn Prozent der Firmenanteile.

DeWok: Steve Müller (41, Ingenieur und Erfinder) hat sich für seinen Pitch prominente Unterstützung geholt: TV-Koch Christian Lohse (54). Gemeinsam mit dem Sternekoch präsentierte er sein entwickeltes Kochsystem. DeWok funktioniert ohne Strom und das transportable Set mit Pfanne und Sicherheitsbrenner ermöglicht einen breiten Einsatz. 12,5 Prozent seiner Firmenanteile würde der 41-Jährige für 100.000 Euro abgeben.

talking hands: Maria Möller (27) und Laura Mohn (27) stellten eine neue Lernmethode für Kinder mit Kommunikationseinschränkungen vor. Jedes Daumenkino steht für ein Wort und beinhaltet die entsprechende Gebärde. Die Gründerinnen brauchten 100.000 Euro und boten dafür 15 Prozent der Firmenanteile. 

colorsafe: Katrin Klein (50) hat eine Seife mit Farbeffekt entwickelt. Sie ist blau und zeigt an, ob man sich lückenlos die Hände eingeseift hat oder ob noch nachgeseift werden muss. Ihr Angebot: 100.000 für zehn Prozent.

Grundriss in Lebensgröße: Gissou Ataee (27), Lucas Nummer (27) und Maximilian Mühlegg (26) möchten Quadratmeterzahlen und Baupläne zum Leben erwecken. Mit acht Hochleistungs-Beamern, die an der Decke einer 600 qm großen Halle in München angebracht sind, werden Grundrisse der Neubauimmobilien in Lebensgröße auf den Boden projiziert. Um weiter expandieren zu können, benötigte das Gründer-Trio 300.000 Euro und bot dafür 20 Prozent der Firmenanteile an.

Für wen gab es in Folge 8 einen Deal?

Ralf Dümmel sicherte sich nach zähen Verhandlungen einen Deal über zehn Prozent der Firmenanteile von Saatgutkonfetti mit einer Option für 15 Prozent nach einem Jahr. Allerdings gingen die zähen Verhandlungen auch nach der Show weiter. -> Deal nicht zustande gekommen

Bei DeWok dümmelte es erneut, statt 12,5 Prozent bekam Dümmel 20 Prozent des Unternehmens.

Nils Glagau überzeugte die Gründerin von colorsafe, die sich für ihn und sein Angebot von 24 Prozent entschied.

Der letzte Deal der Staffel ging an Grundriss in Lebensgröße. Judith Williams und Carsten Maschmeyer sicherten sich 25,1 Prozent der Firmenanteile.

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