Marius Müller-Westernhagen

Lesermeinung
Geboren
06.12.1948 in Düsseldorf, Deutschland
Alter
73 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Als Sohn des Schauspielers Hans Müller-Westernhagen wächst Marius in Düsseldorf auf, die Mutter ist Regierungsbeamtin. Marius verlässt mit 14 das Gymnasium und macht die Mittlere Reife an der Handelsschule. In jenem Jahr steht er auch das erste Mal in dem Fernsehfilm "Die höhere Schule" vor der Kamera. Er spielt in der Düsseldorfer Beat Band Gitarre und gehört zu den Gründern der Band "Harakiri", die sich 1970 auflöst. Im Fernsehen spielt er meistens rebellische Jugendliche und arbeitet gleichzeitig als Regieassistent.

Doch dann kommt das Kino und entdeckt den wandlungsfähigen Schauspieler in "Verlorenes Leben" (1976) von Ottokar Runze, "Das zweite Erwachen der Christa Klages" (1977) von Margarethe von Trotta, "Klaras Mutter" (1977) von Tankret Dorst. Bereits ein Jahr zuvor hatte er mit Peter F. Bringmann die Komödie "Aufforderung zum Tanz" abgedreht, doch erst die Fortsetzung - wieder unter Bringmann - "Theo gegen den Rest der Welt" (1980) machte Westernhagen auch dem breiten Publikum bekannt.

Theo kommt aus dem Kohlenpott, aus Herne. An einer Autobahntankstelle verliert er seinen dicken Volvo-Lkw mit Fuchsschwanz, dabei war er nur mal kurz pinkeln. Nun zieht Theo nach Süden, den Spuren seines Brummis nach. Eine amüsante Reise-Geschichte, ein wenig verträumt, ein wenig ironisch. Die Story lebt von kleinen Pointen, die vor allem auf Theos Schlagfertigkeit basieren. Der Film bringt 2,5 Millionen Zuschauer in die Kinos und Marius Müller-Westernhagen den Ernst-Lubitsch-Preis.

Als Musiker hat er einen Achtungserfolg mit der Paul-McCartney-Persiflage "Gebt Bayern zurück an Bayern". 1975 stellt er sein Debüt-Album "Das erste Mal" vor, den ersten größeren Erfolg hat er mit der LP "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz" 1979, 1980 startet er seine erste Tournee als Sänger. Doch auch im Filmgeschäft bleibt er immer noch tätig: 1980 in Tankret Dorsts "Mosch", 1982 in Reinhard Hauffs "Der Mann auf der Mauer", 1984/85 in Bringmanns "Der Schneemann", 1986 in "Lausige Zeiten" und 1987 in Hans Ch. Blumenbergs "Madonna Mann".

Danach allerdings ist der erfolgreiche Sänger und Musiker so stark mit dieser Arbeit beschäftigt, dass er sich endgültig aus dem Filmgeschäft zurückzieht. 1996 steht er selbst im Mittelpunkt eines Dokumentarfilms: D. A. Pennebaker und Chris Hegedus porträtieren den Musik-Star in "Keine Zeit". Seit 1988 ist Müller-Westernhagen mit dem Fotomodell Romney Williams aus New York verheiratet, die aus erster Ehe einen Sohn Giulio hat, Marius hat aus einer früheren Bindung eine Tochter Sarah.

Weitere Filme mit Marius Müller-Westernhagen: "Stahlnetz - Die Zeugin im grünen Rock" (1960), "Der Unfall" (1968), "Der Minister und die Ente" (1970), "La femme, le mari et la mort oder Über die Schwierigkeiten, seinen Mann umzubringen" (1971), "Der Gehilfe" (1974), "Sladek oder Die schwarze Armee", "Ein deutsches Attentat" (beide 1975), "Tatort - Transit ins Jenseits", "Liebe mit 50" (beide 1976), "Geteilte Freude", "Die Patriotin", "Der Tote bin ich" (alle 1979).

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