Günter Pfitzmann

Lesermeinung
Geboren
08.04.1924 in Berlin, Deutschland
Gestorben
30.05.2003 in Berlin, Deutschland
Sternzeichen
Biografie
Nach dem Kriegsdienst und einer schweren Verwundung begann Günter Pfitzmann eine Ausbildung an Fritz Kirchhoffs Schauspiel-Akademie "Der Kreis". Sein erstes Engagement erhielt er am Landestheater Potsdam, dann an Berliner und Münchner Bühnen. 1949 war Pfitzmann Mitbegründer und acht Jahre lang Mitglied des Berliner Kabaretts "Die Stachelschweine". In den folgenden Jahren sah man ihn fast an allen großen Berliner Bühnen. Er spielte Schillers Karl Moor in "Die Räuber" und Shakespeares Petrucchio in "Der Widerspenstigen Zähmung" ebenso wie den Professor Higgins in "Pygmalion" von George Bernard Shaw und der Musical-Version "My Fair Lady" von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe. Nicht zuletzt für seine Vielseitigkeit erhielt er 1956 den Berliner Kunstpreis der jungen Generation.

Neben seiner Kabarett- und Bühnentätigkeit führte Günter Pfitzmann auch Regie, und es begann eine Zeit der intensiven Hörfunk-, Film- und Fernseharbeit: Seit 1960 erreichte er seine größte Popularität durch seine Fernsehpräsenz. Er spielte in Fritz Umgelters "Am grünen Strand der Spree" und die Titelrolle in der Krimiserie "Gestatten mein Name ist Cox" (Regie: John Olden, Georg Dressler). Es waren allerdings zwei Serien, die vor allem sein Image, seine Popularität steigerten: Seit 1977 "Drei Damen vom Grill" (Regie: Thomas Engel, Hans Heinrich) und seit 1986 "Praxis Bülowbogen" (Regie: Herbert Ballmann, Sigi Rothmund u.a.). Mit "Der Havelkaiser" war er 1993, 1995 und 1997 in insgesamt neun TV-Filmen zu sehen und 1997/98 war er Partner von Harald Juhnke in "Letzte Chance für Harry", einem TV-Film. Mit dem Berliner stand er auch in der Komödie "Ein lasterhaftes Pärchen" vor der Kamera.

Weitere Filme mit Günter Pfitzmann: "Der Hauptmann und sein Held" (1955), Erich Engels' "Doktor Crippen lebt" (1957), Frank Wisbars "Hunde, wollt ihr ewig leben?", "Nick Knattertons Abenteuer", "Herz ohne Gnade" (alle 1958), Bernhard Wickis "Die Brücke", "Drillinge an Bord", Frank Wisbas "Nacht fiel über Gotenhafen", Wolfgang Liebeneiners "Taiga", "Abschied von den Wolken" (alle 1959), Dietrich Haugh "Heldinnen", Bernhard Wickis "Das Wunder des Malachias", "Die Brücke des Schicksals" (alle 1960), "Nachts ging das Telefon" (1962), Alfred Vohrers "Der Zinker" (1963), "Die Unverbesserlichen" (1968), "Der Kapitän", Roland Klicks "Lieb Vaterland, magst ruhig sein" (beide 1971), "Sladek oder Die schwarze Armee", "Lieb Vaterland, magst ruhig sein" (beide 1975), "Einmal Hunderttausend Taler" (1980), "Das Traumschiff" (1987), "Auch Erben will gelernt sein" (1994), "Röpers letzter Tag", "Ein unvergeßliches Wochenende ... auf den Kanarischen Inseln" (beide 1996), "Klinik unter Palmen - Mexiko" (1999), "Das Traumschiff 2000", "Die Meute der Erben", "Das Traumschiff - Bali" (alle 2000).

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