Konstantin Wecker

Lesermeinung
Geboren
01.06.1947 in München, Deutschland
Alter
74 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Konstantin Wecker wird schon früh mit der Leidenschaft Musik konfrontiert. Sein Vater war Opernsänger, sein Urgroßvater Musiker. Das Dirigentenstudium bricht er Ende der Sechzijerjahre ab. Er verdient sein Geld als Straßensänger in Venedig und Rom. Der erste Plattenerfolg kommt 1975 mit "Weckerleuchten". International bekannt wird er mit der LP "Genug ist genug".

Parallel zu seiner Liedermacherkarriere schreibt er für verschiedene Filme die Musik, so z.B für "Schtonk" (1991). Konstantin Wecker komponiert, textet, dichtet und schauspielert - so etwa als Turnlehrer in "Lilien in der Bank" (1992) oder in der Hauptrolle des TV-Films "1945" (1994) - in den verschiedensten Genres. 1978 hat er sein Debüt als Schriftsteller mit "Ich will noch eine ganze Menge Leben". In seinem Buch "Uferlos" (1992) erzählt er von seinen Suchterfahrungen - fast zwanzig Jahre ist er kokainabhängig.

1995 wird er wegen Drogenbesitzes festgenommen und zu zweieinhalb Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Im selben Jahr erhält Wecker den Kurt-Tucholsky-Preis. Im Alter von 50 Jahren wurde er zum ersten Mal Vater. 2000 stand Wecker erneut wegen Kokainbesitzes vor Gericht. Konstantin Wecker hat aber auch Erfahrungen mit Crack gemacht. Nach dem jahrelangen Kokain-Konsum reichte ihm dieser Kick nicht mehr aus. Schließlich wurde er auf Crack aufmerksam. "Nach dem ersten richtigen Zug war ich der Droge verfallen", sagte er im August 2000 in der ZDF-dokumentation. "Ich kam von dem Gefühl nicht mehr los, das noch mal erleben zu wollen. Und dann ging es sehr schnell, dass ich in die Fänge dieser Droge geriet."

Im Mai 2001 schließlich feierte man in Berlin das Musical "Schwejk it easy!", zu dem Wecker die Musik komponierte. Frei nach der Grundidee von Jaroslav Haseks Schelmenroman "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" war "Schwejk it easy!" ein provozierender, zeitgemäßer Comic.

Weitere Filme mit der Beteiligung von Konstantin Wecker: "Liebe in drei Dimensionen" (Darsteller), "Liebesmarkt" (Darsteller), "Ostfriesen-Report" (Darsteller), "Geilermanns Töchter - Wenn Mädchen mündig werden" (Darsteller, alle 1973), "Beim Jodeln juckt die Lederhose" (Darsteller), "Unterm Dirndl wird gejodelt" (Darsteller ,beide 1974), "Peppermint Frieden" (1982, auch Darsteller), "Die Weiße Rose" (1982), "Atemnot" (1983), "Der Experte" (1987), "Tatort - Blue Lady" (1990, Darsteller), "Go Trabi, go" (1991, Darsteller), "Ein Mann für jede Tonart" (1992), "Ärzte: Dr. Schwarz und Dr. Martin" (1994, hier hatte er auch eine kleine Rolle), "1945" (1994), "Tödliche Besessenheit - Das Geheimnis der Martha E." (1994), "Die Spur der roten Fässer" (1995), "Stinkwut" (1996), "Mit fünfzig küssen Männer anders" (1998, auch Darstller), "Dunkle Tage" (1998, auch Darsteller), "Ein lasterhaftes Pärchen" (2000, auch Darsteller), "Edelweiß" (2001, Darsteller), "Im Namen des Herrn" (Musik, 2003), "Mozart - Ich hätte München Ehre gemacht" (2005, Darsteller), "Gipfelsturm" (2006, Darsteller), "Herr Bello" (2007), "Alles was recht ist", "Liesl Karlstadt und Karl Valentin" (Musik), "Einmal Toskana und zurück", "Lippels Traum" (Musik), "Das Zimmer im Spiegel" (Musik, alle 2008), "Tatort - Bittere Trauben" (Darsteller), "Ob ihr wollt oder nicht!" (Musik, beide 2009), "Die Trödelqueen - Gelegenheit macht Liebe", "Das große Comeback", "Wunderkinder" (Darsteller, alle 2011), "Wader Wecker - Vater Land" (Dokumentarfilm, 2011), "Die Hochzeit meiner Schwester" (Darsteller und Musik, beide 2014).

Foto: Thomas Karsten

Filme mit Konstantin Wecker

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