Jule Ronstedt in "Wer früher stirbt, ist länger tot"
Fotoquelle: Roxy Film

Jule Ronstedt

Lesermeinung
Geboren
21.04.1971 in München, Deutschland
Alter
50 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Jule Ronstedt wurde in München geboren, wuchs in Herrsching am Ammersee auf und machte ihr Abitur auf dem Gymnasium in Gilching. Während der Schulzeit spielte sie schon am Schülertheater mit, führte Regie und schrieb erste Stücke. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie an der Neuen Münchner Schauspielschule, bevor sie dem größeren Publikum als Alicia in der Vorabendserie "Aus heiterem Himmel" (1994-1996) bekannt wurde. Von 1996 bis 1999 trat Jule Ronstedt auch regelmäßig an den Münchner Kammerspielen auf. Sie spielte u. a. in "Ithaka" von Botho Strauß (1996/97), im "Urfaust" von Johann Wolfgang von Goethe (1997/98) und in "Hekabe" von Euripides (1998/99). Ihre erste Hauptrolle war die Jungfrau Elsa in Tankred Dorsts "Die Legende vom armen Heinrich" 1996/97 unter der Regie von Jens-Daniel Herzog. Zusammen mit Christa Berndl, Sophie von Kessel spielte sie bis Juni 2001 die Carla in Theresia Walsers Werk "King Kongs Töchter".

Wichtig war auch Jule Ronstedts Begegnung mit Franz Xaver Kroetz. Er holte sie für seine Inszenierung von Brechts "Herr Puntila und sein Knecht Matti" (1997/98). 1998 wechselte Ronstedt, der Schauspielerei und Regie gleichermaßen gefallen, die Seiten. Sie übernahm die Regie bei ihren Theaterstücken "Grabesdramen von drei Damen" (Theater "Viel Lärm um Nichts", München) und "Andere Baustelle" (1999, Münchner Kammerspiele). Am Stadttheater Heidelberg inszenierte Jule Ronstedt im Frühjahr 2001 Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen". Filmfest-Kennern ist Jule Ronstedt als Lehrling Ulrike, die Hauptrolle in der Tragikomödie "Bandagistenglück" bekannt (1996, Regie Maria Theresa Camoglio). Für ihre überzeugende Darstellung erhielt sie 1997 den Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin. 1998 spielte Jule Ronstedt in dem "Polizeiruf 110 - Todsicher", 2000 folgten in "Geier im Reisrand" (2000), "Hinterlassenschaften" und die Krimikomödie "Wenn Männer Frauen trauen". Und als Schönheitskönigin mit üppiger Figur sah man sie in dem Drama "Die grüne Wolke" (2001) nach dem Jugendbuch von A. S. Neil.

Weitere Filme mit Jule Ronstedt: "Natalie - Das Leben nach dem Babystrich" (2001), "Hinterlassenschaften", "Großglocknerliebe - kein Heimatfilm" (beide 2002), "Polizeiruf 110 - Die Maß ist voll" (2004), "Der Bulle von Tölz - Mord im Kloster" (2005), "Wer früher stirbt, ist länger tot", "Der Zauber des Regenbogens" (beide 2006), "Die Tanzlehrerin", "Angsthasen", "Ossi's Eleven" (alle 2007), "Tatort - Unbestechlich" (2008), "Genug ist nicht genug", "Nanga Parbat", "Nichts als Ärger mit den Männern" (alle 2009), "Kommissar LaBréa - Mord in der Rue St. Lazare", "Das Glück kommt unverhofft", "Almanya - Willkommen in Deutschland", "Der letzte Angestellte" (alle 2010), "Vom Ende der Liebe", "Einfach die Wahrheit" (beide 2011), "Lotta & die großen Erwartungen", "Frisch gepresst", "Schneeweißchen und Rosenrot", "Tod in den Bergen" (alle 2012).

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