Jurist und Familienvater David Böttcher ist glücklich, nach längerer Arbeitslosigkeit endlich wieder eine Stelle gefunden zu haben. Doch schnell wird er von der Wirklichkeit eingeholt, denn sein erster Job besteht darin, eine Firma zu liquidieren. Schon bald plagen David Gewissensbisse, denn sämtliche Angestellte müssen entlassen werden. Als er der jungen Helenia Augusta Blochs kündigt, bricht diese im Büro zusammen. Dies der Auftakt zu schrecklichen Ereignissen, die Davids Leben vollkommen aus den Fugen geraten lassen ...

Regisseur und Autor Alexander Adolph ("Ein starkes Team - Am Abgrund", "Kleine Schwester", "Unter Verdacht - Verdecktes Spiel") inszenierte nach eigenem Buch diesen kruden Mix aus Horror, Thriller und Sozialdrama, in dem er die Entmenschlichung der modernen Arbeitswelt mit den Mitteln der genannten Genres zu thematisieren sucht. Hauptdarsteller Berkel ist es sicher nicht schuld, dass es bei dem Versuch bleibt, denn er gibt alles, um den von Angst getriebenen letzten Angestellten mit Leben zu füllen. Vielmehr ist die klischeehafte, sich stetig steigernde Verwendung der stilistischen Mittel der Horror- und Untotenfilme am Ende eher unfreiwillig komisch denn Furcht einflößend.

Foto: Zorro