Schauspielerin Bibiana Beglau.
Fotoquelle: Jozo Juric / Stephanie Fuessenich

Bibiana Beglau

Lesermeinung
Geboren
16.07.1971 in Helmstedt, Deutschland
Alter
51 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Nach einer Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg hat sich Bibiana Beglau in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf als Schauspielerin in aussergewöhnlichen Bühnen- und Fernsehrollen erarbeitet. Seit 1995 arbeitet sie am Theater, darunter bevorzugt in Inszenierungen von Einar Schleef, wie zuletzt in "Salome" und immer wieder auch mit dem Hamburger Regisseur und Dramatiker Falk Richter. Als Bibiana Beglau in der Berliner Baracke in Thomas Ostermeiers "Disco Pigs" auf der Bühne stand, entdeckte sie Volker Schlöndorff.

Der Regisseur war von der jungen Schauspielerin dermassen beeindruckt, dass er kurzerhand für die Hauptrolle in "Die Stille nach dem Schuss" (2000) engagierte. Die Dreharbeiten zu diesem Film hatten für Bibiana Beglau durchaus auch persönliche Bezüge. Sie wuchs bei Helmstedt im Zonenrandgebiet auf, wo ihr Vater als Grenzpolizist arbeitete, was sie - indirekt, aber (all)täglich - mit der DDR konfrontierte. Mit "Die Stille nach dem Schuss" gab Bibiana Beglau ihr Kinodebüt. Für ihre eindringliche schauspielerische Leistung wurde sie unter anderem bei den Filmfestspielen von Berlin mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet.

Eine Auszeichung brachte ihr auch ihr Spiel als verzweifelte Mutter eines kleinen Jungen, der eine Spielkameradin erstickt hat, in dem Familiendrama "Unter dem Eis" ein. Für diese Rolle wurde sie 2007 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Zuvor war sie schon in Jens Broeckers TV-Liebesfilm "No Sex" (1999) zu sehen. Und mit Ben Becker stand sie in dem sehenswerten Kriminalfilm "Gegen den Strom" (1997) vor der Kamera, während Ulrich Tukur in Matti Geschonnecks Psychothriller "Der Mörder und sein Kind" (1995) ihr Filmpartner war.

Weitere Filme mit Bibiana Beglau: "Tödliche Begegnungen", "Absprung" (beide 1995), "Der Briefbomber" (2000), "birthday", "Tatort - Verrat" (beide 2001), "Ten Minutes Older - The Cello", "Nachtangst" (beide 2002), "Kammerflimmern" (2003), "Der neunte Tag", "Soko Kitzbühel", "Tatort - Gefährliches Schweigen", "Tatort - Sechs zum Essen“, "Nachtangst" (alle 2004), "3° kälter", "Der große Schlaf", "Ricordare Anna" (beide 2005), "Il pugno di Gesù" (2007), "Was du nicht siehst" (2009), "Tatort - Königskinder", "Stubbe - Von Fall zu Fall - Verräter", "Tatort - Leben gegen Leben", "Der letzte Angestellte" (alle 2010), "Die Konterrevolution" (2011), "Zappelphilipp" (2012), "Und morgen Mittag bin ich tot" (2013), "Unter der Haut" (2015).

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