Alice Dwyer

Alice Dwyer in "Meine böse Freundin" Vergrößern
Alice Dwyer in "Meine böse Freundin"
Fotoquelle: WDR/Kerstin Stelter
Alice Deekeling
Berlin, Deutschland

Sie gilt als eine der großen Nachwuchshoffnungen des deutschen Films und wurde schon mehrfach für ihr überzeugendes Spiel gelobt: Alice Dwyer. Schon im zarten Alter von nur sieben Jahren reifte in ihr der Entschluss, Schauspielerin zu werden. Mit neun bewarb sie sich schließlich mit einer Freundin bei einer Agentur, die sie die nächsten beiden Jahre zu Castings schickte. Immer wieder ging Alice zu diesen Veranstaltungen - und tatsächlich, ihre erste Hauptrolle ergattete sie in Ulla Wagners für den Grimme-Preis nominierten Regiedebüt "Anna Wunder" (2000). Noch unter ihrem Geburtsnamen Deekeling spielte sie an der Seite von Renée Soutendijk die 11-jährige Anna, die sich nach einem neuen Vater für die Familie sehnt. Im Anschluss sah man die junge Darstellerin in einer Minirolle als Bettlerin in Markus Imbodens unnötiger "Heidi"-Verfilmung (2001).

Für ihr nächstes Filmprojekt, Philipp Stölzls eher belangloses Drama "Baby" (2002), nahm Alice den Mädchennamen ihrer neuseeländischen Mutter als Künstlernamen an. In "Baby" verkörperte sie gekonnt die 15-jährige Lilli, die den Freund ihres Vaters verführt und schwanger wird. An ihrer darstellerischen Leistung lag es nicht, dass der Film nicht viel wert war, vielmehr nervte der oft aufgesetzt wirkende Humor und die verschachtelte Erzählweise. Alice erhielt nun weitere Angebote für frühreife Kindfrauen, doch diese schlug sie aus, um nicht auf einen Rollentypus festgelegt zu werden. Dagegen nahm sie ein Angebot Hans Christian Schmids an, in seinem Episodenfilm "Lichter" (2002) eine Zigarettenschmugglerin zu verkörpern. Auch dies löste Alice mit Bravour, doch weder sie noch ihre Mitspieler konnten die klar erkennbaren Drehbuchschwächen vergessen machen.

Mit dem gut besetzten Krimi "Jagd auf den Flammenmann" erhielt Alice Dwyer 2003 dann auch erstmals ein TV-Engagment. Es sollte nicht ihr letztes bleiben, denn noch im gleichen Jahr stand Alice als renitente Teenagertochter von Ulrike Krumbiegel in Dirk Kummers Melodram "Geschlecht weiblich" vor der Kamera. Nach einer Rolle in Lars Büchsels Melodram "Erbsen auf halb 6" (2003) verkörperte sie in dem sehenswerten Live-TV-Krimi "Feuer in der Nacht" (2004) die Filmtochter von Martina Gedeck und Christian Berkel, bevor Mirko Borscht die dunkelhaarige Schönheit in seinem Drama "Kombat Sechzehn" (2005) besetzte.

Ebenfalls 2005 sah man Alice in der Komödie "Im Schwitzkasten" und in "Das Lächeln der Tiefseefische" spielte sie an der Seite von Nachwuchsstar Jacob Matschenz. Äußerst dankbare Rollen folgten 2007 im TV: Neben dem Münsteraner "Tatort"-Ermittlerduo Liefers/Prahl stand Alice in der Episode "Tatort - Ruhe sanft" als blonde Grufti-Maus vor der Kamera, unter der Regie von Hermine Huntgeburth sah man sie in dem faszinierenden Zweiteiler "Teufelsbraten" und in Maris Pfeiffers Psychodrama "Meine böse Freundin" spielte sie mit Anna Maria Mühe ihr undurchsichtiges Spiel. 2008 schließlich folgte "Lutter - Blutsbande" einmal mehr ein TV-Krimi mit Joachim Król. 2008 wurde Alice Dwyer für ihre Rolle der Maike in Lars Henning Jungs Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg, "Höhere Gewalt", mit dem Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.

Weitere Filme mit Alice Dwyer: "Tatort - Gebrochene Herzen", "Stolberg: Du bist nicht allein", "Body Rice", "Grenzgänger" (alle 2006), "Krimi.de Leipzig - Bunte Bonbons", "GG 19", "Freischwimmer" (alle 2007), "Die Tränen meiner Mutter", "Tatort - Auf der Sonnenseite", "Kommissarin Lucas - Der Schwarze Mann", "Torpedo" (alle 2008), "Bloch - Tod eines Freundes", "Was du nicht siehst" (alle 2009), "Die Kinder von Blankenese", "Ein ruhiges Leben", "Die Zeit der Kraniche" (alle 2010), "Marie Brand und der Moment des Todes", "Die verlorene Zeit", "Ins Blaue", "Puppe, Icke & der Dicke" (alle 2011), "Drei Zimmer, Küche, Bad", "Herbstkind", "Im Alleingang - Elemente des Zweifels" (2012), "Heute bin ich blond" (2013).


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