Zündeln gegen den Frust? Alice Dwywer als Mia

Torpedo

KINOSTART: 16.12.2008 • Komödie • Deutschland (2008) • 42 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Torpedo
Produktionsdatum
2008
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
42 Minuten

Nach dem Selbstmord ihrer Mutter zieht die schwer traumatisierte 15-jährige Mia aus ihrem Heimatort im Ruhrgebiet zu ihrer Tante nach Berlin. Dort wird sie sowohl mit der linken Kulturszene am Prenzlauer Berg als auch mit dem bewegten Leben ihrer Tante konfrontiert. Mia gibt bald die Hoffnung auf, in geregelten Familienverhältnissen groß zu werden und versucht von nun an, sich gezwungenermaßen in einer Erwachsenwelt zu etablieren, die skurriler ist, als es die Jugend je für möglich gehalten hätte.

Mit 14 schrieb sie ihr erstes Drehbuch, mit 15 realisierte sie ihren ersten Film: die junge Berlinerin Helene Hegemann, die seinerzeit von den Medien als neues Wunderkind des deutschen Films gefeiert wurde. Ihre mit vielen autobiografischen Elementen erzählte Komödie erhielt 2009 den Max-Ophüls-Preis für den besten mittellangen Film. Darüber hinaus sah man Hegemann, die Tochter des Autors Carl Hegemann, der von 1992 bis 2006 Dramaturg an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin war, 2009 in dem Episodenfilm "Deutschland 09". In der Episode "Die Unvollendete" von Nicolette Krebitz spielte sie sich selbst. Für einen unerhörten Plagiatsskandal sorgte Hegemann allerdings 2010 mit ihrem Debütroman "Axolotl Roadkill", in dem sie Textpassagen des Romans "Strobo" des Berliner Bloggers Airen verwendet hatte. Der folgende Absturz Hegemanns ist durchaus mit dem von Guttenberg vergleichbar. Heute inszeniert Hegemann hier und da an kleineren Bühnen, zuletzt in Neuss und Krefeld.

Foto: Filmgalerie 451

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