Jürgen Tonkel

Lesermeinung
Geboren
23.08.1962 in Höhenrain bei Berg am Starnberger See, Bayern, Deutschland
Alter
58 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Wer Jürgen Tonkels Gesicht nicht wiedererkennt, der gehört zu den wenigen Menschen, die überhaupt keinen Fernseher besitzen oder seit 1990 nur die "Tagesschau" und "Das Wort zum Sonntag" eingeschaltet haben. Er ist ein viel beschäftigter Fernsehschauspieler und man kommt an ihm einfach nicht vorbei. Trotzdem ist er kein Fernsehstar, sondern eher der sympathische Kerl, der im Hintergrund bleibt und anderen den Vortritt lässt. Neben seiner Dauerrolle in "K3 - Kripo Hamburg" an der Seite von Ulrich Pleitgen und später zusammen mit Walter Kreye sieht man ihn regelmäßig in deutschen Krimiserien wie "SOKO 5113", "SOKO Leipzig", "Großstadtrevier" und "Ein Fall für zwei". Dass er neben den ernsten und hochdeutschen Tönen auch das Bayerische beherrscht, stellt der Wahlmünchener unter anderem in Serien unter Beweis, die mit einer guten Prise bayerischem Lokalkolorit durchzogen sind, wie z.B. "Café Meineid", "Die Rosenheim-Cops" und "Der Bulle von Tölz", und auch im Überraschungserfolg von 2006 "Wer früher stirbt, ist länger tot" darf er sich als Radiomoderator Alfred durchgranteln.

Da er weder Vorzeigebayer noch Dauerkriminalist ist, sieht man ihn auch in einer Vielzahl anderer Produktionen. Seine Rollen sind so vielseitig wie seine Darstellung und so abwechslungsreich wie sein schauspielerisches Talent. Der Autodidakt begann seine Karriere in der Serie "Blam!" (1985), wo er - als passionierter Schlagzeuger - seinem Hobby frönen konnte und den Drummer einer Teenager-Band spielte. Zur Festigung seines Talentes belegte er von 1984 bis 1988 einige private Schauspielkurse. Im Anschluss sammelte er Schauspielerfahrung auf der Bühne des Volkstheaters und des Metropol Theaters in München, seit 1990 ist er vom Bildschirm nicht mehr wegzudenken.

Sein Repertoire umfasst sämtliche Genres und obwohl er meistens durch seine ruhige Art auffällt, kann er auch die lauten Töne des Klamauks anschlagen und tritt schon mal in Comedyshows oder Sketchparaden auf. Als sonderbarer Hausverwalter Makielski in der Comedy-Serie "Hausmeister Krause" stellt er sein humoristisches Können unter Beweis, ebenso in "Spiel mir das Lied und Du bist tot".

2008 erscheint Jürgen Tonkel in Marcus H. Rosenmüllers Historienabenteuer "Räuber Kneißl" auf der Kino-Leinwand. Nach "Hotel Deepa" (Kurzfilm, 2000) und "Wer früher stirbt, ist länger tot" seine dritte Zusammenarbeit mit dem bayerischen Regietalent. Außerdem sieht man ihn im brisanten Jugenddrama "Ihr könnt euch niemals sicher sein", in der Boygroup-Komödie "Machen wir's auf Finnisch" und in Joseph Vilsmaiers "Die Geschichte vom Brandner Kaspar" an der Seite von Franz Xaver Kroetz, unter dessen Regie er schon auf der Bühne des Volkstheaters in München stand. 2010 schließlich spielte er in Sebastian Sterns Komödie "Die Hummel" überzeugend seine erste Kinohauptrolle.

Jürgen Tonkel als Paul Reisinger in "K3 - Kripo Hamburg": "Auf dünnem Eis" (2003), "K3 - Kripo Hamburg - Porzellan" (2004), "Fieber" (2005), "K3 - Kripo Hamburg - Ein anderer Mann", "K3 - Kripo Hamburg - Gefangen" (beide 2006), "K3 - Kripo Hamburg - Menschenraub" (2007).

Weitere Serien und Filme mit Jürgen Tonkel: "Sekt oder Selters", "Das einfache Glück", "Werner - Beinhart!" (alle 1990), "Freispiel" (1991), "Die Distel" (1992), "Tatort - Deserteure", "Schwarz greift ein" (beide 1993), "Tatort - Der schwarze Engel", "Der Fahnder", "Blut an der Wiege" (alle 1994), "Eine mörderische Liebe" (1995), "Tatort - Perfect Mind: Im Labyrinth", "Der Trip - Die nackte Gitarre 0,5", "Und keiner weint mir nach", "Alle meine Töchter" (TV-Serie), "Alle haben geschwiegen", "Eine unmögliche Hochzeit", "Sophie - Schlauer als die Polizei", "Die Straßen von Berlin", "OP ruft Dr. Bruckner - Die besten Ärzte Deutschlands" (alle 1996), "Balko" (TV-Serie), "Porträt eines Richters", "Ein Bayer auf Rügen" (alle 1997), "Durch Dick & Dünn", "Tatort - Gefallene Engel", "Vater wider Willen" (TV-Serie), "Ehen vor Gericht", "Liebe und weitere Katastrophen" (alle 1998), "Midsommar Stories", "Zum Sterben schön", "Die hohe Kunst des Seitensprungs", "Menschenjagd", "Tatort - Habgier", "Tatort - Die apokalyptischen Reiter", "Medicopter 117 - Jedes Leben zählt" (TV-Serie), "Dr. Stefan Frank - Der Arzt, dem die Frauen vertrauen" (alle 1999), "Geier im Reisrand", "Nicht mit uns", "Verlorene Kinder", "Einmal leben", "Tatort - Von Bullen und Bären", "DoppelPack", "Brennendes Schweigen" (alle 2000), "Die Verbrechen des Professor Capellari - Zerbrechliche Beweise", "I Hired a Contract Killer", "Es muss Liebe sein", "Traumfrau mit Verspätung" (alle 2001), "Fickende Fische", "Schloßhotel Orth" (TV-Serie), "Die Männer vom K3 - Freier Fall", "Zweikampf", "Der Tod ist kein Beweis" (alle 2002), "Zwei Profis" (TV-Serie), "Wilde Engel" (TV-Serie, alle 2003), "Abgefahren - Mit Vollgas in die Liebe", "Die Verbrechen des Professor Capellari - Ein Toter kehrt zurück", "Unter Verdacht: Gipfelstürmer" (TV-Serie), "Sommersturm", "Der Untergang" (alle 2004), "Der Staatsanwalt - Henkersmahlzeit" (TV-Serie, 2005), "Forsthaus Falkenau" (TV-Serie), "SOKO Köln" (TV-Serie), "Grenzverkehr", "Rose" (alle 2005), "SOKO Kitzbühel" (TV-Serie), "Helen, Fred und Ted", "Bella Block - Mord unterm Kreuz" (alle 2006), "Das Beste aus meinem Leben" (TV-Serie), "Die andere Hälfte des Glücks", "Alte Freunde", "Tango zu dritt" (alle 2007), "Stolberg - Freund und Helfer" (2008), "Kommissar Süden und das Geheimnis der Königin", "Über den Tod hinaus" (beide 2009), "Das Haus ihres Vaters", "Der ganz große Traum" (beide 2010), "Kommissar Marthaler - Die Braut im Schnee" (2011), "Die Chefin" (Serie), "Was weg is, is weg", "Pension Freiheit", "Wer's glaubt, wird selig", "Polizeiruf 110 - Fieber", "Tod in den Bergen" (alle 2012), "V8 - Du willst der Beste sein", "Die Gruberin" (beide 2013).

Foto: ARD

Filme mit Jürgen Tonkel

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