Vier Uhr früh. Autobahnraststätte Stuckenbusch im Ruhrgebiet. Als Theo vom Klo kommt, ist sein Lastwagen weg. Geklaut. Einfach so. Dabei war er noch nicht einmal bezahlt, der nagelneue 38-Tonner, einziges "Kapital" der Spedition Theo Gromberg & Enno Goldoni. Aber weg ist weg und dann muss man sofort hinterher. Egal wie und was es kostet. Das ist Theos Devise. Sein italienischer Kompagnon Enno ist da ganz anderer Ansicht. Und Ines, die hübsche Schweizer Medizinstudentin auch. Nicht im Traum denken sie daran, mit Theo nach Aachen zu fahren, wo angeblich sein Lastwagen verhökert wird. Und schon gar nicht nach Lüttich, wo angeblich die Ladung verhökert wird. Und erst recht nicht nach Marseille. Oder Mailand. Aber allein lassen können sie Theo auch nicht auf seiner Irrfahrt quer durch Europa. Denn er tritt gegen alles und jeden an: Mit seinem Lastwagen im Kopf und den geplatzten Wechseln im Rücken. Auch wenn er keine Chance hat. Denn der Rest der Welt ist gegen Theo.

Frisch, temporeich und mit Wortwitz erzählt Peter F. Bringmann in seinem Kinodebüt - einer der Kassenschlager 1980 - diese abenteuerliche Geschichte. Die Jagd nach dem Lkw erfährt im Laufe der Handlung eine absurde Wende. Marius Müller- Westernhagen wurde für die Rolle des Theo 1981 mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet, Regisseur Bringmann erhielt den Bayerischen Filmpreis. Müller-Westernhagen zog sich übrigens - trotz Erfolg - 1987 aus dem Spielfilmgeschäft zurück.