Valérie Benguigui

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Valérie Benguigui in der Erfolgskomödie "Der Vorname"
Fotoquelle: Warner/Jean Claude Lother
Valérie Benguigui
Geboren: 06.11.1965 in Paris, Frankreich
Sternzeichen: Skorpion
Gestorben: 02.09.2013 in Paris, Frankreich

Erfolg und Beliebtheit - zwei wichtige Faktoren im (Berufs-)leben. Schön, wenn man sich beide auf die Fahne schreiben darf. Die französische Darstellerin Valérie Benguigui konnte dies. Sie gehörte zu den Schauspielerinnen ihres Landes, die Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern konnte. Umso erstaunlicher, dass sie erst im Februar 2013 - im Alter von 47 und nach 27 Jahren Schauspielkarriere - bei der César-Verleihung ihre erste große Ehrung in Empfang nehmen durfte. Vollkommen treffend bemerkte sie am Rande von La Nuit des césars (dt.: "Die Nacht der Césars"): "Ich mache diese Arbeit schon lange, aber es ist noch nicht so lange her, dass man mich dabei wahrnimmt."

Tatsächlich war es Alexandre de la Patellières "Der Vorname", der Valérie Benguigui 2012 über die Grenzen Frankreichs bekannt machte und ihr eben jenen Filmpreis einbrachte, der französische Darsteller und ihre Leistung adelt. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits fast drei Jahrzehnte aktiv und hatte sich im Laufe der Zeit schon in das Gedächtnis - und die Herzen - der französischen Zuschauer gespielt. Was kaum einem bekannt war: Zum Start der Dreharbeiten zu "Der Vorname" wusste Valérie Benguigui bereits von ihrer Krebserkrankung, an deren Folgen sie am 2. September 2013 starb.

Ihre Karriere begann sie 1986 in Francis Huster Komödie "On a volé Charlie Spencer!" unter anderem an der Seite von Béatrice Dalle. Außerdem absolvierte sie am Anfang ihrer Laufbahn ein Schauspielstudium am Cours Florent und übernahm mit 24 Jahren ihr erstes Theaterengagement, dem noch viele folgen sollten. Bis Ende der Neunzigerjahre stand sie nahezu ausschließlich auf der Bühne, erst 1997 - mit Thomas Gilous Liebeskomödie "Lügen haben kurze Röcke", der sich als Kassenschlager entpuppte - startete sie auch auf der Filmleinwand und den Fernsehbildschirmen durch.

Von den verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen, für die Valérie Benguigui in den folgenden Jahren vor der Kamera stand, fanden nur wenige den Weg nach Deutschland. Dazu gehörte unter anderem Charlotte de Turckheims spanisch-französische Komödie "Drei Väter zu viel" (1999), aber auch Olivier Nakaches und Eric Toledanos Liebeskomödie "Zwei ungleiche Freunde" (2005). In letztgenannter Produktion blieb Valérie Benguigui jedoch neben den Hauptdarstellern Jean-Paul Rouve, Gérard Depardieu und Annie Girardot eher im Hintergrund. In Frankreich sorgten Auftritte in Filmen wie "Le voyage à Paris" (1999), "Jet Set" (2000), "Gregoire Moulin gegen den Rest der Welt" (2001), aber auch ihr durchgehender Part als Nadia Botkine in der langjährigen Fernsehserie "Avocats & associés" dafür, dass sie immer mehr Fans unter den Zuschauern gewann, aber auch ihren Ruf als humor- und temperamentvolle Darstellerin festigen konnte.

Ein Höhepunkt ihrer Karriere war das witzige Verwirr- und Verwechslungsspiel "Fasten auf Italienisch" (2010), in dem Regisseur Olivier Baroux Vorurteile und Integrationsprobleme auf den Arm nimmt. Neben Kad Merad ("Willkommen bei den Sch'tis") als Dino Fabrizzi, ein vermeintlicher Italiener, der in Wirklichkeit ein geheimes Doppelleben führt, mimte sie hier Hélène, Dinos Lebenspartnerin, und konnte einmal mehr beweisen, dass ihr Komik und Witz durchaus gut zu Gesicht standen. Valérie Benguigui war mit dem Schauspieler und Restaurantmanager Eric Wapler, den sie während des Studiums am Cours Florent kennen gelernt hatte, verheiratet. Das Ehepaar hatte zwei Kinder.

Weitere Serien und Filme mit Valérie Benguigui: "Palace" (1988), "I Got a Woman" (Kurzfilm, Sprecherin), "Le bonheur est un mensonge", "Droit dans le mur" (alle 1997), "Accidents" (Kurzfilm), "Mes amis" (beide 1999), "Drogenszene" (Serie, 2000), "Chaos", "Reines d'un jour" (beide 2001), "Ces jours heureux" (Kurzfilm, 2002), "Rire et châtiment", "Le rôle de sa vie" (beide 2003), "Le grand rôle", "Cavalcade" (beide 2004), "Comme t'y es belle!", "Selon Charlie" (beide 2005), "La mémoire de l'eau", "Pur week-end" (beide 2006), "Kaamelott" (Serie), "Je déteste les enfants des autres", "La vie d'artiste", "Deux vies plus une", "Baby Blues" (alle 2007), "Die Klasse", "Drôle de Noël" (beide 2008), "Safari", "La famille Wolberg", "Jusqu'à toi", "La sainte Victoire" (alle 2009), "Tête de turc", "Les invités de mon père", "Les Tuche" (alle 2010), "Le dindon" (2012).


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