In Frankreich ein Superstar: Patrick Bruel
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Patrick Bruel

Patrick Benguigui
Lesermeinung
Geboren
14.05.1959 in Tlemcen, Algerien
Alter
62 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Er ist einer der erfolgreichsten Sänger Frankreichs, der aber auch auf der Kinoleinwand und im TV zu Hause ist: Patrick Bruel. Bruel war 30 Jahre alt und in Frankreich bereits ein bekannter Schauspieler, als er 1989 mit seinem Album "Alors regarde" alle Rekorde brach und die französische Musikwelt in Staunen versetzte. Mit seinen romantischen Chansons, die von Liebe, Kraft und Ehrlichkeit handelen, traf er den Nerv der Jugend, vor allem der weiblichen. Fazit: Gleich die erste Single landete auf Platz eins der Hitparade, das Album wurde drei Millionen Mal verkauft und seine Konzerttournee 1990/1991 hatte über eine Million Zuhörer. 1992 ("Si ce soir"), 1995 ("Plaza de los heroes", "On s'était dit") und 2001 ("Justie avant") folgten weitere Alben.

Doch zurück zu Bruels schauspielerischen Anfängen: Eine erste Rolle gab ihm Alexandre Arcady 1978 in dem Drama "Wirbelstürme des Lebens", weitere kleinere Rollen folgten Anfang der 80er Jahre, unter anderem wieder unter der Regie von Arcady die Komödie "Abschied von Tadjira", in Michel Blancs Komödie "Zwei Fische auf dem Trockenen" und in "Ein Mann um die 50" von Gérard Lauzier mit Guy Marchand. "Die Zeit des Verbrechens" war ein Polizeifilm (1987) von Claude Lelouch, und den Polizisten Simon Atlan, der eine Drogenorganisation ausheben soll, spielte Bruel 1988 in Arcadys Polizeifilm "Waffenbrüder" (1988).

Nach der Hauptrolle in Pierre Jolivets Krimidrama "Der Preis der Freiheit" (1989), in dem Bruel einen Pariser Studenten verkörpet, der einen wegen Drogenbesitzes in Asien zum Tode verurteilten Freund dadurch retten könnte, dass er sich als mitschuldig bekennt, sah man Bruel als Musiker in Lelouchs Episodenfilm "So sind die Tage und der Mond". Internationale Anerkennung erntete Bruel für seine Rolle in Michel Devilles Kriminalfilm "Sweetheart" mit Jacques Dutronc und Mathilda May.

1994 war Bruel ein ausgelaugter Polizeibeamter, der den eigenen Vorgesetzten des Verbrechens überführt, in Claude Zidis Kriminalfilm "Doppelte Tarnung" mit Sandra Speichert. Danach tauchte er als französischer Liebhaber der hübschen Julia Ormond in Sydney Pollacks Sabrina des Wilder-Klassikers "Sabrina" auf.

1996 verpflichtete Francis Veber Bruel für seine Abenteuerkomödie "Jaguar", in der Jean Reno und Patricia Velazquez Bruels Partner waren. "Abseits", ein Gesellschaftsdrama von Karim Dridi, entstand 1998, hier stand Bruel mit Miou-Miou und Michel Galabru vor der Kamera, und im gleichen sah man ihn in der Liebeskomödie "Get the Dog - Verrückt nach Liebe " (1998) mit Sophie Marceau.

Großen Erfolg erntete Bruel, der sich seit Jahren für das "Restaurants des Herzens" engagiert (eine alljährliche Einrichtung in den Wintermonaten: an allen möglichen Orten in Frankreich wird gegen geringes Entgelt oder auch umsonst Essen serviert), 2002 mit seinem Album "Entre-deux....", eine Sammlung und Neuinterpretationen bekannter französischer Chansons, darunter auch "Mon amant de St. Jean" aus François Truffauts "Die letzte Metro" und "Quand on s'promène au bord de l'eau" aus dem Jean-Gabin-Streifen "Zünftige Bande". Zu seinen Gesangspartnern gehörten unter anderem Charles Aznavour, Johnny Hallyday und Emmanuelle Béart.

Weitere Filme mit Patrick Bruel: "Un pas dans la forêt", "La mort en sautoir" (beide 1980), "Les enquêtes du commissaire Maigret" (TV-Sewrie, eine Folge), "Le Rembrandt de Verrières" (beide 1981), "Ma femme s'appelle reviens", "Paris-Saint-Lazare" (TV-Mehrteiler), "Les diplômés du dernier rang" (alle 1982), "Le bâtard" (1983), "Les malheurs de Malou", "La tête dans le sac" (beide 1984), "Le mariage blues", "P.R.O.F.S... und die Penne steht Kopf" (beide 1985), "Ein Tag in Paris" , "Bitterer Champagner" (beide 1986), "Das ermordete Haus" (1988), "Hundert und eine Nacht" (1995), "K - Das Zeichen des Bösen" (1997), "Magic Maggie" (1998), "Le Marquis" (2000), "Milch der Zärtlichkeit", "Les jolies choses" (beide 2001), "El lobo", "Une vie à t'attendre" (beide 2004), "Geheime Staatsaffären", "O Jerusalem" (2006), "Ein Geheimnis" (2007), "The Writer" (2008), "Fais pas ci, fais pas ça" (TV-Serie, eine Folge), "Affären à la Carte" (beide 2009), "Der Vorname", "Paris Manhattan" (beide 2012).

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