Alles ist gutgegangen
03.02.2026 • 23:55 - 01:50 Uhr
Spielfilm, Drama
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prisma-Redaktion
Alles ist gutgegangen Unterstützen einander: Géraldine Pailhas als Pascale Bernheim, Sophie Marceau als Emmanuèle Bernheim  Copyright: SRF/Filmcoopi
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Alles ist gutgegangen Moment der Zärtlichkeit: Sophie Marceau als Emmanuèle Bernheim, André Dussollier als André Bernheim  Copyright: SRF/Filmcoopi
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Alles ist gutgegangen Treffen mit der Sterbehelferin: Géraldine Pailhas als Pascale Bernheim, Hanna Schygulla als die Schweizer Dame, Sophie Marceau als Emmanuèle Bernheim  Copyright: SRF/Filmcoopi
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Trotz der Sturheit und gelegentlichen Boshaftigkeit ihres Vaters (André Dussollier, r.) kümmert sich Emmanuèle (Sophie Marceau, l.) fürsorglich um ihn.
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Originaltitel
Tout s'est bien passé
Produktionsland
F, B
Produktionsdatum
2021
Altersfreigabe
12+
Kinostart
Do., 14. April 2022
Spielfilm, Drama

Alles ist gutgegangen

Die französische Schriftstellerin Emmanuèle Bernheim (Sophie Marceau) steckt mitten in einem Roman, als sie einen Anruf erhält: Ihr 84-jähriger Vater André (André Dussollier) liegt nach einem Schlaganfall auf der Intensivstation. Als Emmanuèle und ihre Schwester Pascale (Géraldine Pailhas) ihren Vater besuchen, finden sie anstelle ihres launischen Vaters - ein ehemaliger Industrieller und leidenschaftlicher Kunstsammler - einen halbgelähmten Mann. Während im Krankenhaus alles Nötige getan wird, damit André sich vom Schlaganfall erholen kann, bemühen sich Pascale und Emmanuèle ums Organisatorische und arrangieren auch einen Besuch ihrer seit Längerem psychisch und physisch angeschlagenen Mutter Claude (Charlotte Rampling). Die Ehe ist unterkühlt, denn André hat schon seit langem einen Geliebten. Dass André nie wieder selbstständig wird leben können, will er nicht akzeptieren. Eines Tages nimmt er Emmanuèle zur Seite und offenbart ihr seinen innigsten Wunsch: Er möchte sterben. Nach einem ersten Schock beschliesst Emmanuèle, André zu helfen. Doch dessen Wunsch stösst auf viel Unverständnis. Zudem ist in Frankreich die Sterbehilfe untersagt. Fast jährlich bringt der französische Filmemacher François Ozon einen Spielfilm in die Kinos. 2021 war es "Alles ist gutgegangen", in dem er sich mit dem Thema Sterbehilfe befasst. Das einfühlsame Drama ist eine Verfilmung des autobiografischen Romans von Emmanuèle Bernheim. Bernheim hatte mit Ozon an mehreren Spielfilmen als Drehbuchautorin mitgewirkt. Während der Vorbereitungen zu "Alles ist gutgegangen" verstarb sie mit nur 62 Jahren. Die Hauptrollen in Ozons 20. Spielfilm übernahmen Sophie Marceau, André Dussollier und Géraldine Pailhaus. Als Andrés Frau ist Charlotte Rampling in einer Nebenrolle zu sehen. Die deutsche Schauspielerin Hannah Schygulla ist als jene Frau zu sehen, die sich als Richterin im Ruhestand für das Recht auf den freiwilligen Tod engagiert. "Alles ist gutgegangen" wurde an den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt. SRF zeigt den Film exklusiv in Zweikanalton deutsch/französisch.

Der Trailer zu "Alles ist gutgegangen"

Darsteller

Beauty aus Frankreich: Sophie Marceau
Sophie Marceau
André Dussollier
André Dussollier
Rainer Werner Fassbinder machte sie zum Star: Hanna Schygulla (hier im Tatort "Wofür es sich zu leben lohnt").
Hanna Schygulla
Hat ein Faible für skandalöse Figuren: Charlotte Rampling.
Charlotte Rampling
Weitere Darsteller
Géraldine Pailhas Éric Caravaca Grégory Gadebois Judith Magre Jacques Nolot Daniel Mesguich Nathalie Richard Annie Mercier Denise Chalem François Pérache Catherine Chevallier Quentin Redt-Zimmer Alexia Chicot Madeleine Nosal Romane

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