05.01.2026 Im Interview

Rebecca Mir neu bei "Exclusiv": Das sagt sie zu ihrer neuen Herausforderung

Rebecca Mir ist ab dem 12. Januar das neue Gesicht im Moderatorenteam von „Exclusiv - Das Starmagazin“. Mit prisma sprach sie über die neue Herausforderung.
Rebecca Mir posiert in einem schwarzen Blazer.
Bereit für Neues: Rebecca Mir steigt bei „Exclusiv - Das Starmagazin“ ein. Fotoquelle: Stephan Pick

prisma: Rebecca, Du hast vor einiger Zeit gepostet, dass du fünf Tage nichts essen würdest. Was steckt dahinter?

Rebecca Mir: Ich habe mir das Heilfasten deshalb vorgenommen, weil es sozusagen den Darm rebootet. Von dort aus wird das Immunsystem gesteuert, weshalb viele Gesundheitsexperten empfehlen, ab und an eine Art Kur durch das Heilfasten durchzuführen. Anfangs hatte ich davor ziemlichen Respekt, weil ich eben auch unheimlich gerne snacke und meistens nach zwei bis drei Stunden wieder Hunger bekomme. Daher habe ich das Ganze auch öffentlich gemacht, damit ich gar nicht erst in Versuchung komme, zu schummeln. Während der fünf Tage habe ich mir alle möglichen Rezeptideen angeschaut, um mich wieder richtig auf leckeres Essen zu freuen. Letztlich hat mir das Heilfasten wirklich gutgetan.

13 Jahre lang warst Du das Gesicht des Magazins „taff“ – quasi ein Drittel deines Lebens. Nun ist diese Phase vorbei. Wie schwer fiel der Abschied?

Das war eine superschöne Zeit, wie du schon sagtest: ein Drittel meines Lebens, mit tollen Menschen und spannenden Themen. Irgendwann sagte ich mir allerdings, dass es jetzt Zeit für den nächsten Schritt ist.

Dieser Schritt heißt „Exclusiv“. Du verstärkst ab dem 12. Januar das Moderationsteam rund um Frauke Ludowig.

Ganz genau. Ich freue mich riesig auf diese Aufgabe.

Findest du dich mittlerweile bei RTL zurecht oder hast Du schon eine Suchmannschaft für die erste Sendung angefordert?

(lacht) Ja, RTL ist natürlich riesengroß. Es ist alles neu, aber ich gehe da ganz unvoreingenommen ran. Von den Räumlichkeiten bis hin zum Computersystem muss ich alles neu lernen. Aber ich mag Herausforderungen.

Wie war das Kennenlernen/die erste Begegnung mit Frauke Ludowig?

Wir kennen uns ja schon seit Jahren und Frauke hat mich selbst sogar auch schon mal interviewt. Wir haben uns immer schon gut verstanden. Aber jetzt so viel Zeit mit ihr zu verbringen, etwa für Social-Media-Drehs und Fotoshootings, , war aber nochmal etwas ganz anderes. Und ich muss sagen: Ich bin immer noch total begeistert.

Worin unterschieden sich Interviews für Exclusiv von denen für taff?

Exclusiv steht für Glamour. Und da freue ich mich auch total drauf.

Es geht dort aber auch oft um Superstars mit gehörigen Allüren. Fürchtest Du Dich davor?

Nein, gar nicht. Ich glaube, man muss sich da auch mal mit einem kleinen Witz helfen und das Ganze einfach auf sich zukommen lassen. Und meistens sind auch die Superstars ja im Grunde total nett. Aber wenn es dann dazu kommt, dass sich Mariah Carey auf einem Sofa durchs Studio tragen lässt, dann ist das doch auch total witzig.

Wie möchtest Du dem Magazin deinen Stempel aufdrücken?

Ich habe ja immer große Lust die neusten Modetrends auszuprobieren und vor die Kamera zu bringen, gerade weil der Glamour-Faktor ja bei Exclusiv sehr hoch ist. Da freue ich mich auch schon drauf.

Was macht eine gute Moderation aus?

Es gibt ja den Unterschied, ob man etwas auswendig lernen muss, oder ob ich mir die Moderation und die Fragen selbst ausdenke. Ich sage immer, dass man Interviews in beiden Fällen so führen sollte, als würde man mit seiner besten Freundin auf der Couch sitzen. Ich muss das, was ich sage und frage, auch genauso denken und fühlen, dann kann ich auch das Publikum überzeugen. Die Menschen, die mir zusehen, müssen davon überzeugt werden, dass sie genau das, was ich ihnen jetzt sage, auch unbedingt wissen müssen. Dann ist eine Moderation gut.

Du hast lange im beschaulichen Monschau in der Eifel gelebt. Ist man da automatisch bodenständig?

Ach, es ist schwierig, so etwas über sich selbst zu sagen. Privat sieht man mich auf jeden Fall eher nicht mit hohen Schuhen oder aufwändig gestylt – im Alltag schminke ich mich auch fast nie. Mein Job bringt es mit sich, dass ich zwei Kleiderschränke habe – einen für den Job und einen für den Alltag. Natürlich ziehe ich mir zum Klettern mit meinem Sohn keine weiße Hose an. Das gilt auch im übertragenen Sinne. Ich bin abseits der Kamera einfach mal gerne mit Familie und Freunden zusammen. Die Balance zwischen beiden Welten muss eben stimmen.

Wie wichtig ist Dir der Umgang mit Mode und warum?

Ich komme aus dem Modebereich, habe mit dem Modeln damals angefangen. Da hängt mein Herz dran. Ich finde das total kreativ. Ich lasse mich auch gerne inspirieren, vor allem von der Mode aus anderen Ländern.

Warum ist GNTM immer noch eine große Chance und was hältst Du allgemein von Castingshows?

Ich kann nur über meine Erfahrung sprechen. Als ich 2011 mitgemacht habe, habe ich es absolut geliebt. Ich kam aus Monschau und bin mit Heidi Klum durch die Welt gereist. Ich war in Österreich, dann in London, Brasilien, Los Angeles. Ich habe einen Parabelflug bei der NASA gemacht. Es war der absolute Wahnsinn. Ich finde die Show hat sich seitdem extrem weiterentwickelt und ich würde behaupten, dass man ein Stückchen mehr weiß, worauf man sich einlässt. Es ist eine Fernsehshow und darüber muss man sich bewusst sein.   Für mich war es auf jeden Fall eine super Zeit – ich wäre nicht da, wo ich heute bin, wenn ich damals nicht daran teilgenommen hätte.

„Exclusiv - Das Starmagazin“
Montag, 12. Januar, 18.30 Uhr auf RTL