Wer am Dienstagmorgen zwischen 7 und 8 Uhr beim ARD-Morgenmagazin einschaltete, wunderte sich über einen Hinweis: "Dies ist eine Aufzeichnung der Stunde zwischen 6 und 7 Uhr". Was steckt dahinter?

Einige Zuschauer machten sich offenbar Sorgen. "Wieso Aufzeichnung der letzten Stunde, alles in Ordnung bei euch?", fragte eine Twitter-Userin. Grund zur Sorge bestand allerdings nicht. Vielmehr war ein Streik beim WDR, der das ARD-Moma in Köln produziert, verantwortlich für den Live-Ausfall.

Die Moderatoren hatten vor den 7-Uhr-Nachrichten schon darauf hingewiesen, dass die darauffolgende Stunde eine Aufzeichnung sein würde. "Wir kommen jetzt ernsthaft zu einer Premiere im ARD-Morgenmagazin. So etwas haben wir auch noch nicht erlebt", sagte Moderator Sven Lorig. "Gleich wird die Sendung vom Band laufen, weil im WDR die Gewerkschaften streiken", erklärte Moderatorin Anja Bröker. Doch wer erst später einschaltete, hatte das natürlich nicht mitbekommen.

Etwas unglücklich war zudem, dass der Hinweis über die Aufzeichnung bei zahlreichen Beiträgen die sogenannten Bauchbinden verdeckte, in denen z.B. bei Personen Name und Funktion angezeigt wird.

Ab 8 Uhr war das Moma dann wieder live auf Sendung, der Hinweis verschwunden.


Quelle: areh