Maike Johanna Reuter, die momentan als Pauline Reusch in der Serie "Alles was zählt" (Montag bis Freitag, 19.05, RTL) zu sehen ist, gab nun in ihrem Podcast "Busenfreundin" bekannt, dass sie auf Männer und Frauen stehe. Das Wort "bisexuell" möge sie aber nicht.

"Ich lasse mich nicht gern in Schubladen stecken", begründet die 29-Jährige laut RTL. Ein richtiges Outing gab es für sie aber gar nicht, denn "meine Freunde und Familie wussten irgendwie schon immer Bescheid". Ihre Serienrolle steht gerade zwischen zwei Männern. Doch auf die Frage, was ihr denn nun an Männern und was an Frauen besser gefalle, antwortet die Schauspielerin nur: "Das ist wie Katzen und Hunde zu vergleichen." Das seien nun mal verschiedene Wesen, "die sich auch nicht alle über einen Kamm scheren lassen".

Homophobie hat die in Bergisch Gladbach geborene Reuter allerdings durchaus schon mitbekommen – "sowohl an mich als auch an Freunde gerichtet". Die Schauspielerin findet deutliche Worte, was das angeht: "Die Leute sind oft überrascht, wenn sie davon erfahren, weil sie glauben, dass es – gerade in Großstädten – so etwas in Deutschland gar nicht mehr gibt. Aber Homophobie existiert leider immer noch, egal ob in der Stadt oder auf dem Land."

Maike Johanna Reuter sagt, sie wolle einfach nur darauf aufmerksam machen, "dass es egal sein sollte, zu welchem Geschlecht man sich hingezogen fühlt und dass es da kein 'normal' und 'unnormal' gibt".


Quelle: teleschau – der Mediendienst