Die international tätige Starbucks Coffee Company, gegründet in Seattle, wurde zu einem Symbol der Globalisierung – mit Licht- und Schattenseiten.

Die Vorboten der Globalisierung waren labbrig: McDonald's war wohl die erste Marke, die mit ihrem sich aggressiv ausbreitenden Ketten-Wachstum Weltmaßstäbe setzte. Später folgte dem gleichen Weg auch eine ursprüngliche kleine Rösterei aus Seattle an der US-Westküste, die heute als neues Symbol für globalisierten Konsum steht: "Starbucks ungefiltert", der neue Dokumentarfilm von Gilles Bovon und Luc Hermann, den ARTE in Erstausstrahlung zeigt, blickt hinter die Kulissen eines Weltkonzerns, der mit 28.000 Cafés in 75 Ländern aus einem eigentlich sehr banalem Produkt – Kaffee in Pappbechern – eine Lifestyle-Weltmarke gemacht hat.

Mehr noch: Starbucks möchte, wie viele Westküsten-Konzerne mit latenter Hippie-Botschaft, die Welt zu einem besseren Ort machen. Doch kann das wirklich gelingen mit einem extremen Verdrängungswettbewerb, der weltweit auch für massive Umweltprobleme sorgt? Gerade in klassischen Kaffeetrinker-Nationen schlägt der amerikanischen Pappbecherkultur auch Widerstand entgegen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst