Könnte "Guardians of the Galaxy Vol. 3" ins Wasser fallen? Die Produktionsfirma hat noch immer keinen Regisseur gefunden, die Mitarbeiter der Vorproduktion dürfen sich anderen Projekten widmen.

Einen Monat, nachdem "Guardians of the Galaxy"-Regisseur James Gunn aufgrund alter, anstößiger Tweets seinen Hut nehmen musste, scheint der dritte Teil des Marvel-Abenteuers brach zu liegen: Die Crewmitglieder, die mit der Vorproduktion betraut waren, sollen von Marvel und Disney von ihren Aufgaben entbunden worden sein und sich nach neuen Projekten umsehen dürfen. Man wolle sich neu aufstellen, zitiert "The Hollywood Reporter" Insider.

Komplett gestrichen sei der Film jedoch nicht – schließlich spielten die ersten beiden Abenteuer der "Guardians of the Galaxy" 773,3 Millionen und 863,8 Millionen US-Dollar ein. Allerdings scheint es den Verantwortlichen schwerzufallen, nach Gunns umstrittener Entlassung einen neuen Regisseur zu finden.

Das Cast um Chris Pratt und Zoe Saldana hatte sich lautstark dafür eingesetzt, Gunn wiedereinzustellen, wurde jedoch von Disney enttäuscht. Nicht näher benannten Quellen zufolge habe das Studio kürzlich Taika Waititi, den Regisseur von "Thor: Tag der Entscheidung", zu einem Gespräch einbestellt. Um welches Projekt es dabei ging, ist allerdings nicht bekannt.

Einen Starttermin für "Guardians of the Galaxy Vol. 3" hatten Disney und Marvel noch nicht bekannt gegeben. Es wurde allerdings vermutet, dass der 1. Mai 2020 angedacht war.


Quelle: teleschau – der Mediendienst