Eigentlich sollte Bayern-Profi Franck Ribéry am Freitagabend bei der Gala in Berlin mit einem Bambi ausgezeichnet werden. Doch daraus wird nichts. Der Veranstalter hat sich kurzfristig dazu entschieden, den franzöischen Fußballer von der Liste der Preisträger zu streichen.

Der Grund ist die sogenannte "Ohrfeigen-Affäre": Ribéry soll nach der Niederlage des FC Bayern München bei Borussia Dortmund am vergangenen Samstag einen Journalisten körperlich attackiert haben. "Ein solches Verhalten gegenüber Vertretern der Medien können wir als journalistisches Haus nicht akzeptieren. Es tut uns leid, dass ein großartiger Sportler wie Arjen Robben von dieser Entscheidung mit betroffen ist", teilte Veranstalter Hubert Burda Media mit.

Eigentlich sollten Ribéry und Teamkollege Arjen Robben gemeinsam den Sport-Bambi erhalten, "für ihre außergewöhnlichen Leistungen als eines der kreativsten Spieler-Duos der Bundesliga", wie es von Hubert Burda Media hieß.

Der Bambi gilt als wichtigster Medienpreis in Deutschland. In diesem Jahr wird der goldene Bambi zum 70. Mal verliehen. Das Erste zeigt die Gala-Show am Freitag, 16. November, ab 20.15 Uhr live. Rund 1000 prominente Gäste aus Gesellschaft, Showbusiness, Medien sowie Politik und Wirtschaft werden nach Angaben der Bambi-Verantwortlichen dem Ruf des goldenen Rehs folgen. 

Erste Preisträger sind schon vor der Verleihung bekannt. So dürfen sich u.a. die Musiker Mark Forster, Dua Lipa und Rod Stewart über eine Auszeichnung freuen.


Quelle: areh