Was für ein Fauxpas: Die neuseeländische Zeitung "The Gisborne Herald" hat versehentlich den Hollywoodregisseur Spike Lee für tot erklärt, anstelle der tatsächlich am 12. November verstorbenen Comic-Ikone Stan Lee. Mitten auf der Titelseite ihrer Dienstagausgabe (13. November) war zu lesen: "Spike Lee stirbt mit 95".

Der fälschlicherweise genannte Filmemacher ("BlacKkKlansman") ist allerdings erst 61 Jahre alt und bei bester Gesundheit. Zur Verteidigung des Blattes muss man aber hinzufügen, dass neben der inkorrekten Namensnennung richtigerweise ein Bild der Marvel-Legende Stan Lee zu sehen war. Der Tippfehler sorgte in den Sozialen Medien dennoch für reichlich hämische Kommentare.

Spike Lee selbst meldete sich via Instagram zu Wort, um das Malheur zu kommentieren. Er postete ein Foto der Titelseite, markierte den Fehler und reagierte humorvoll auf die Verwechslung.

 
 
 
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God Bless Stan Lee. Me? Not Yet. And Dat's Da "I'm Still A Live, And Strivin'" Truth,Ruth. YA-DIG? SHO-NUFF.

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So schrieb er: "Spike Lee, geliebter Erfinder von Professor Malcolm X, Spider-Inside Man, und 'Do the right' Thing." Comic- und Filmfans verstehen die Wortspiele natürlich sofort: So inszenierte der afroamerikanische Oscarpreisträger die Filme "Malcolm X", "Inside Man" und "Do the Right Thing" – Stan Lee hingegen ist einer der geistigen Väter von beliebten Superheldenfiguren wie Professor X, Spider-Man und dem Ding (im Original: The Thing). "Gott segne Stan Lee. Mich? Noch nicht," fügte Spike Lee seinem Bild noch hinzu.


Quelle: teleschau – der Mediendienst