"Die Bergretter" sind mit sieben neuen Folgen zurück. Sie haben diesmal viele private Probleme im Gepäck.

Wer beim Wandern in Not gerät, der mag, sobald er die Bergretter sieht, Glück und Erleichterung verspüren. Warum also lockert Klemens Berger (Stephan Luca) nach der Rettung mit Absicht seinen Karabinerhaken und lässt sich in einen reißenden Fluss fallen? Möchte der Mann etwa in den Bergen verschwinden?

Auch in der zehnten Staffel der ZDF-Reihe "Die Bergretter" stehen die erprobten Helfer rund um Bergwachtleiter Markus Kofler (Sebastian Ströbel) vor Rettungsaktionen, die auch ihre psychologischen Fähigkeiten herausfordern. Und dabei haben sie auch noch jede Menge private Probleme. Die Jubiläumsstaffel umfasst sieben Folgen und startet mit der Episode "Sorgerecht".

Denn Lara Fellner (Leonie Rainer) muss um ihren Sohn Emil kämpfen. Seit dem Tod ihres Lebensgefährten Alexander wird ihr Beihilfe zum Suizid vorgeworfen. Die Großeltern des Kleinen hetzen ihn gegen die Mutter auf. Eine personelle Veränderung könnte es rund um Ben (Mirko Lang) geben, der ein Jobangebot bekommt. Dafür müsste er Ramsau aber verlassen ...

Die Bergretter starteten 2009 mit 45-minütigen Folgen unter dem Titel "Die Bergwacht". Seit 2012 lautet der Titel "Die Bergretter" die Sendezeit wurde auf 90 Minuten erhöht. Mit anhaltendem Erfolg: Die sechs Folgen der neunten Staffel, die Ende 2017 im Fernsehen liefen, lockten durchschnittlich 5,49 Millionen Zuschauer vor den Fernseher und erzielten einen Marktanteil zwischen 16,1 und 19,7 Prozent.

Die Zahlen bestätigen den Sender darin, sein Angebot an Spielfilmen aus dem Alpenraum zu erweitern. Im November waren zwei 90-Minüter unter dem Titel "Team Alpin" im ZDF zu sehen – eine noch etwas jüngere Variante von "Die Bergretter" und "Der Bergdoktor". Die Mischung aus privaten Themen, spannenden Rettungsaktionen und herrlichen Bergpanoramen scheint die Zuschauer mehr denn je zur Alltagsflucht einzuladen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst