Das Bedürfnis nach Informationen ist in Zeiten der Corona-Krise groß. Entsprechend hohe Einschaltquoten haben derzeit Nachrichtensendungen wie die "Tagesschau".

Jeden Tag, sogar fast stündlich erreichen die weltweite Bevölkerung neue Entwicklungen und Erkenntnisse über das Coronavirus. Das Informationsbedürfnis ist enorm. Besonders die Fernsehsender stehen in diesen Zeiten mit ihren Nachrichtensendungen hoch im Kurs. So erreichte die "Tagesschau" am Sonntagabend mehr als 17 Millionen Zuschauer, davon fast zehn Millionen im Ersten, was einem Marktanteil von 26,7 Prozent entspricht. Das Verlangen nach mehr Informationen sorgte auch bei den Tagesthemen gegen 23 Uhr für 4,92 Millionen Zuschauer und im ZDF bei den "heute"-Nachrichten mit 5,88 Millionen Zuschauern für Bestwerte. "RTL aktuell" konnte mit 4,54 Millionen Zuschauer ebenfalls punkten.

Anne Will konnte mit ihrem gleichnamigen sonntäglichen Polit-Talk so hohe Werte erreichen, wie seit der Bundestagswahl vor zweieinhalb Jahren nicht mehr. Mit ihrer Sendung zum Coronavirus bewegte sie 6,09 Millionen Zuschauer – ein Marktanteil von starken 22,0 Prozent wurde erreicht.

In der Primetime um 20.15 Uhr holte der Berliner "Tatort" Platz eins. 9,32 Millionen Menschen schalteten den Krimi im Ersten ein. Der Marktanteil lag bei 25,3 Prozent. Dahinter landete das ZDF mit dem Film "Ein Tisch in der Provence", den durchschnittlich 5,06 Millionen Zuschauer sahen.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH