Durch gezielte Eingriffe in das Erbgut hoffen führende Wissenschaftler, dass sie das Schicksal von hoffnungslos Kranken doch noch positiv beeinflussen können.

Es ist ein Szenario wie aus einem Science-Fiction-Film. Aber diesmal eines, vor dem man sich nicht fürchten muss. "Crispr wird die Medizin revolutionieren", sagt Kinderarzt Ronald Cohn und spielt damit auf ein neues Werkzeug aus dem Genlabor an. Tatsächlich besteht begründete Hoffnung, dass sich durch Eingriff in das Erbgut von Menschen, Tieren und Pflanzen schon rasch neuartige Therapieansätze finden lassen.

So hofft etwa der heute 15-jährige Gavriel, der an der Krankheit "Duchenne-Muskeldystrophie" leidet und deswegen auf einen Alltag im Rollstuhl angewiesen ist, auf Linderung. Aktuell werden seine Muskeln immer schwächer, als kleiner Junge konnte er noch rennen und Fußball spielen. Ärzte hoffen, wie die neue ARD-Dokumentation "Die Story im Ersten: Crispr – Revolution im Genlabor" zeigt, seinen Krankheitsverlauf umzukehren.


Quelle: teleschau – der Mediendienst