Die Dokumentation "Der Affe ins uns" auf 3sat zeigt, wie wir uns vom Affen zum aufrechtgehenden Menschen entwickelt haben – und welche Nebenwirkungen es dadurch gibt.

Mitmenschen als Primaten zu bezeichnen und ihnen möglicherweise noch eine etwas primitive Weltsicht kombiniert mit eher untypischer Körperkoordination vorzuwerfen, gilt zu Recht als unfreundlich und beleidigend. Tatsächlich sind die Entwicklungslinien zurück zu den Affen aber nicht von der Hand zu weisen. Sichtbares Evolutions-"Relikt" in der menschlichen Anatomie ist das Steißbein, dass tatsächlich aus Zeiten stammt, als wir noch Schwänze trugen und auf Bäumen lebten.

Die Dokumentation "Der Affe in uns" von Neil Shubin, die 3sat nun nochmals zeigt, untersucht auf recht unterhaltsame Weise, wie sich der Knochenbau von einer einst horizontalen in eine aufrechte Lage veränderte. Dies führte zum berühmten S-Skelett der Menschen. Es macht uns zwar einzigartig, verursacht aber viele Zivilisationskrankheiten und oft schwere, lebenslange Rückenschmerzen.

Wie so oft greift der 3sat-Wissenschaftsjournalist und Moderator Gert Scobel das Thema im Anschluss auf – um es zu vertiefen und weiterzuführen. Seine Gesprächssendung "Scobel" steht um 21 Uhr diesmal unter dem Überthema "Das große Artensterben".


Quelle: teleschau – der Mediendienst