Der härteste deutsche Musikexport in der Stadt der Liebe: "Rammstein: Paris" (2016) präsentiert die deutschen Metal-Weltstars in Bestform, begnügt sich aber nicht mit einer Eins-zu-eins-Wiedergabe eines an sich schon bombastischen Auftritts im Palais Omnisport de Paris-Bercy.

Egal ob "Mein Teil", "Bück dich", "Haifisch" oder "Ich will": Keiner der Klassiker wird einfach so heruntergespielt. Mit aufwendigen Installationen, viel Hydraulik, beispiellosen Pyrotechnik-Ekzessen, ausgefallenen theatralischen Einlagen und einer Zweitbühne inmitten des Publikums wird jeder Song zum Erlebnis.

Verantwortlich dafür ist vor allem an Regisseur Jonas Åkerlund. Bekannt für seine Musikvideos, bringt er mit nie dagewesenem Aufwand eine große Portion MTV-Ästhetik in den Film, den ARTE nun erstmals im deutschen Free-TV zeigt. Der Schwede hat den perfekt durchchoreografierten Auftritt mit 25 Kameras aufgezeichnet und offenbar das ganze Konzert quasi-live noch einmal neu gedreht, um saubere Close-ups zu bekommen. Keine halbe Sekunde vergeht ohne einen Schnitt.

Åkerlund, der Rammstein mutig und äußerst kreativ über das reine Bühnengeschehen hinaus denkt, hat sogar Spezialeffekte wie Blitze und feurig-leuchtende Augen eingebaut. Fans der Band dürften dieses Spektakel lieben. Es bringt so etwas wie die Quintessenz des Schaffens der deutschen Metal-Weltstars auf den Bildschirm.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Rammstein: Paris":

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Quelle: teleschau – der Mediendienst